Kinder- und Jugendarbeit / Qualifizierung

Fortbildungen für mehr Gedenkstättenfahrten – Noch Plätze frei

Bild: © VGMeril / pixelio.de Mahnmahl "Menschlicher Stacheldraht" in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Bei zwei Fortbildungen für mehr Gedenkstättenfahrten zu Lernorten der NS-Geschichte hat die IBB Dortmund noch wenige Plätze frei: Für die Fortbildung zu den Lernorten Westerbork in den Niederlanden (13. bis 19. Oktober 2019) und Bikernieki in Lettland (20. bis 27. Oktober 2019) können sich Lehrkräfte und Akteure der außerschulischen Jugendarbeit noch anmelden.

Ein Besuch an einem Lernort der NS-Geschichte vermittelt über das reine Faktenwissen hinaus vor allem einen emotionalen Zugang zur jüngeren deutschen Geschichte. Er ermöglicht damit ein Lernen aus der Geschichte. Doch welche Materialien und Themen bieten NS-Gedenkstätten in Lettland, Polen, Tschechien und in den Niederlanden an? Welche Themen können Jugendliche und junge Erwachsene bearbeiten?

Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund – seit Ende 2015 anerkannte Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten – bietet in diesem Jahr fünf Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Teamerinnen und Teamer der außerschulischen Jugendarbeit. Bei zwei Fahrten sind noch wenige Plätze frei: Westerbork in den Niederlanden (13. bis 19. Oktober 2019) und Bikernieki in Lettland (20. bis 27. Oktober 2019).

Anmeldungen sind nur noch bis zum 15. September 2019 möglich. Nähere Informationen gibt es auf der IBB-Webseite www.ibb-d.de

Die Fortbildungen vermitteln neben historischen Fakten insbesondere auch Anregungen zu modernen didaktischen Methoden zur Geschichtsvermittlung. Die Studienfahrten werden gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung sowie durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Über das IBB Dortmund

Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. In Minsk baute das IBB Dortmund zusammen mit belarussischen Partnern die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“. 2003 hat das IBB in Belarus die Geschichtswerkstatt Minsk gegründet.

Quelle: IBB Dortmund vom 04.09.2019

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