Kinder- und Jugendarbeit

Flagge zeigen >> für Kulturelle Bildung! Die BKJ legt ihren Jahresbericht 2010 vor

Cello spielende Kinder
Bild: ipsq/sxc

Frühe Chancen durch Kunst und Kultur, Förderung von Kreativität und kultureller Vielfalt, Lebenskunst lernen in Schule und Freiwilligendiensten, kulturelle Teilhabe für alle sichern – dies sind zentrale Herausforderungen, denen sich die BKJ mit kulturpädagogischen Projekten, Angeboten und Strukturen stellt.

Um den gesellschaftlichen Wandel zu bewältigen und insbesondere Kinder und Jugendliche in ihrem gelingenden Aufwachsen zu begleiten, lautet die Arbeitsagenda für die 55 Fachorganisationen für Musik, Theater, Tanz, Literatur, Medien und Kunst in der BKJ >> Flagge zeigen für mehr Chancen durch Kulturelle Bildung! Denn Kulturelle Bildung hat besonderes Potenzial: Sie fördert Wissen und Kreativität, Reflexions- und Handlungsfähigkeit, Sinn und Lebensfreude zugleich. Sie verbindet künstlerisches und soziales Lernen und wird an allen Orten des Lebens gebraucht: in der formalen, in der non-formalen und der informellen Bildung.

Flagge zeigen >> für Kulturelle Bildung! ist zugleich eine Aufforderung an die Jugend-, Kultur- und Bildungspolitik, das Engagement der BKJ-Strukturen durch entsprechende Rahmenbedingungen zu unterstützen. Wer Teilhabe und Bildung will, der muss in die Kulturelle Bildung investieren, so der Appell der BKJ-Mitglieder an die Politik. Insbesondere Kinder und Jugendliche brauchen mehr ästhetisch-künstlerische Erfahrungsräume und Orientierungs-, Wahrnehmungs- und Gestaltungsgelegenheiten, um sich selbstbewusst zu entwickeln und mit Kopf, Herz und Hand umfassend zu bilden.

„Der Bedeutungszuwachs der Kulturellen Bildung beruht ganz maßgeblich auf unseren subjektorientierten Handlungskonzepten, die auf Persönlichkeitsentwicklung mit und in den Künsten zielen“, so der BKJ-Vorsitzende, Dr. Gerd Taube. „Kulturelle Bildung ist zuerst und vor allem Selbstbildung und als solche unverzichtbares Fundament für die Gestaltung eines gelingenden Lebens. Gerade weil die wachsende Aufmerksamkeit für Kulturelle Bildung auch die Zahl der Akteure und die Vielfalt der Deutungsansätze ansteigen ließ, ist es für den Dachverband notwendig, Qualitäten und Qualitätsvorstellungen Kultureller Bildung aus unterschiedlichen Perspektiven – wie in dem beigefügten Jahresbericht 2010 – zu reflektieren und unter der Berücksichtigung der Pluralität konzeptioneller Vorstellungen weiter zu entwickeln.“

Der BKJ-Vorstand und die Mitarbeiter/innen der Geschäftsstelle wünschen sich, dass die Lektüre des Jahresberichts Kultur- und Sozialpädagogen/innen, Künstler/innen und Kulturmanager/innen, Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen, Jugend-, Kultur und Bildungspolitiker/innen anregt, den Dachverband und seine Initiativen zu unterstützen, im Netzwerk der BKJ mitzuwirken und ebenfalls entschieden Flagge zu zeigen >> für mehr Chancen durch Kulturelle Bildung!

Download und Bestellung des Jahresberichts hier.

Quelle: BKJ vom 24.07.2011

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