#gemeinsamstatteinsam2021

Entwicklungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen sofort und dauerhaft sichern

Plakat der Kampagne zeigt den Schriftzug #gemeinsamstatteinsam2021
Bild: Kampagne #gemeinsamstatteinsam2021

Die in Folge der Corona-Pandemie beschlossenen Einschränkungen und Verbote im privaten und schulischen Umfeld wirken sich massiv auf die körperliche, psychische und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus. Mit einem Positionspapier unter der Überschrift #gemeinsamstatteinsam2021 hat sich der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. zusammen mit 13 weiteren gemeinnützigen Akteuren an die Politik gewandt.

Mit dem umfangreichen Papier unter dem Titel #gemeinsamstatteinsam2021 fordert das Netzwerk konkrete Maßnahmen zur Öffnung und Wiederaufnahme von non-formalen Bildungsprogrammen. Es wurde wichtigen Vertreter/-innen der Kinder- und Jugendpolitik sowie der dazugehörigen Gremien zugestellt.

Außerschulische Bildungs- und Begegnungsorte öffnen

Die gemeinnützigen, freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe begrüßen es, dass die Bundesregierung kürzlich ein „Aufholprogramm“ für Kinder und Jugendliche beschlossen hat. Jetzt sollten die freigegebenen Mittel des „Aufholprogrammes“ ihrer Ansicht nach jedoch schnell in wirksame Maßnahmen eingesetzt werden. Nachhaltige Öffnungsstrategien für außerschulische Bildungs- und Begegnungsorte müssten demnach der nächste Schritt sein.

Freiräume für unverzwecktes, selbstbestimmtes und informelles Lernen

Im Zuge einer gemeinsamen Analyse haben sich Bildungshäuser und non-formale Lernräume zu einem, der Situation geschuldeten, bedingten Netzwerk von 14 gemeinnützigen Trägern zusammengeschlossen, um gemeinsam mit einer Stimme auf die aktuell sehr angespannte Situation von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Mit Angeboten nach dem Achten Sozialgesetzbuch, vor allem im Bereich der gemeinnützigen Anbieter, kommen sie ihrem Auftrag als freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe nach. In sinnvoller Ergänzung zur schulischen Bildung ermöglichen sie Jugendlichen Freiräume für unverzwecktes, selbstbestimmtes und auch informelles Lernen.

Zeichnende Verbände (in alphabetischer Reihenfolge)

Weitere Informationen

Quelle: AdB – Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V.

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