Kinder- und Jugendarbeit / Ganztagsbildung

„Den Ganztag aktiv und engagiert mitgestalten“ – Grundsatzpapier der Deutschen Sportjugend

Ein Junge spielt in einer Turnhalle Basketball
Bild: rawpixel.com

Mit einem Grundsatzpapier formuliert die Deutsche Sportjugend eine Orientierung und Positionierung für die Ganztagsförderung: „Den Ganztag aktiv und engagiert mitgestalten – Chancen für die Kinder- und Jugendsportentwicklung nutzen!“. Darin adressiert der Verband u.a. Forderungen an drei Ebenen: Bildungspolitik und Behörden, Schulleitungen sowie Sportorganisationen.

Aufwachsen verändert sich: die Ganztagsschule ist etwas anderes als es Schule vor 10 oder 20 Jahren war. Kinder- und Jugendliche sind zeitlich länger am Ort Schule gebunden. Was das für Vereine und Verbände in Stadt und Land bedeutet, ist noch nicht ganz klar, aber den Anpassungsdruck, der u.a. auf den Sportvereinen zunehmend lastet, ist zu spüren. Die Deutsche Sportjugend möchte diesen als Chance deuten und hat mit dem Grundsatzpapier „Den Ganztag aktiv und engagiert mitgestalten – Chancen für die Kinder- und Jugendsportentwicklung nutzen!“ (PDF 4,4 MB) eine Orientierung und Positionierung für die Ganztagsförderung formuliert.

Die Sportvereine sind diejenigen externen Partner, die die meisten Angebote an Schulen im Ganztag machen. Sie bringen sich als Träger der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur ein und finden sich – manchmal den idealen Weg suchend – als Bildungsakteur mit den eigenen Kernaufgaben von regelmäßigem sportlichem Training, der Durchführung von Wettkämpfen und einer allgemeinen Kinder- und Jugendarbeit wider. Hier jonglieren sie auch je nach Größe zwischen Ehrenamt und Hauptamt.

Hinzu kommt eine „Marktentwicklung“, die Sportvereine – geprägt von Selbstorganisation – zu oft auf eine Dienstleistungsfunktion reduziert. Unter anderem drängt sich die Frage auf, wie gut dies mit den Potentialen der Sportbewegung im Land als zivilgesellschaftlicher Akteur zu vereinbaren ist. Das Grundsatzpapier formuliert und adressiert darüber hinaus Forderungen an drei Ebenen: Bildungspolitiker und Behörden, Schulleitungen sowie Sportorganisationen.

Quelle: Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund e.V.

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