#Sommerperspektive

DBJR blickt auf die Sommerferien 2021 zurück

Jugendliche
Bild: © Dasha Petrenko - Fotolia.com

Die zweiten Sommerferien während der Corona-Pandemie sind nun auch in den letzten Bundesländern zu Ende. Vielerorts forderten Verbände und Initiativen im Vorfeld jungen Menschen Freizeit und Erholung in den Ferien zu ermöglichen. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) blickte anlässlich seiner Vollversammlung auf die Kampagne „#Sommerperspektive – Jugend geht baden!“ zurück.

Die Kampagne lief rund drei Monate und endete mit der DBJR-Vollversammlung am 10./11. September 2021. Der DBJR bewertet #Sommerperspektive als Erfolg, bekräftigt aber dennoch, dass die Forderungen nach wie vor aktuell bleiben:

„Es braucht weiterhin Perspektiven für Kinder und Jugendliche, junge Menschen müssen oberste Priorität bekommen. (...) Junge Menschen brauchen Freiräume. Sie brauchen Zeit, sich auszuprobieren, durchzuatmen und in die Dinge einzutauchen, auf die sie Lust haben. Sie brauchen Perspektiven und etwas, worauf sie sich freuen können.“

Der DBJR stellt dabei die Bedeutung der Sommerferien besonders heraus. In Freizeiten und Jugendgruppen entstünden wertvolle Räume für junge Menschen, in denen sie ausprobieren und sich erholen könnten. Im Rückblick auf die Sommerferien 2021 während der Coronapandemie schreibt der DBJR:

„Es herrschte große Unsicherheit. In den ganzen Öffnungsdiskussionen kamen Kinder und Jugendliche kaum vor und einheitliche Regelungen waren schon gar nicht in Sicht. In diesem Moment im Frühjahr 2021 haben wir – der Deutsche Bundesjugendring und seine Mitgliedsorganisationen – eine Kampagne gestartet, um unter dem zweideutigen Motto #JugendGehtBaden laut, bunt und anhaltend eine #SommerPerspektive für junge Menschen zu fordern.“

Große Unterstützung für die Kampagne

Die zentralen Forderungen verbreiteten sich schnell über Social Media. Mehrere Verbände und Jugendbüros schlossen sich den Forderungen an. Auch politisch Verantwortliche unterstützten die Initiative, so wurde etwa Bundesjugendministerin Christine Lambrecht als Supporterin der Kampagne gewonnen. Nicht zuletzt die viele Unterstützung von Verbänden und das Engagement von Ehrenamtlichen nennt der DBJR als wichtige Eckpunkte, die die Sommerferien 2021 als Freiraum ermöglichten:

„Dann begannen die Sommerferien und mit ihnen tatsächlich viele Ferienfreizeiten. Das unermüdliche Lobbying der Verbände vor Ort, das hohe Engagement der Ehrenamtlichen, unterstrichen von der Kampagne, nicht zuletzt auch flankiert durch das politische Signal des Aufholpakets ermöglichten es: Freiräume für junge Menschen. Viele Kinder und Jugendliche konnten an Ferienfreizeiten teilnehmen. Es wurde gespielt, gezeltet, gewandert und gesungen. Jugend ging baden!“

Abschließend bekräftigt der DBJR noch einmal, dass sich mit dem Ende der Sommerferien die Forderungen nach Perspektiven für Jugendliche nicht ebenfalls dem Ende zu neigen.

„Einige der Forderungen wurden erfüllt. Aber auch wenn die Kampagne für eine #SommerPerspektive in diesen Tagen beendet wird: Viele Forderungen bleiben aktuell. Es braucht weiterhin die Interessenvertretungen für Kinder und Jugendliche. Es braucht politische Unterstützer/-innen. Es braucht Engagierte vor Ort. Es braucht konkrete Perspektiven, auch über den Sommer hinaus.“

Weitere Informationen

Mehr Informationen finden sich auf der Kampagnen-Website.

Quelle: Deutscher Bundesjugendring (DBJR)

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