Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

Datenerhebung in NRW: Offene Kinder- und Jugendarbeit leistet wichtigen Beitrag

Eine Gruppe Jugendlicher veranstaltet Tauziehen auf einer Wiese
Bild: Anna Samoylova - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Bezogen auf die Entwicklungslinien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) hat Nordrhein-Westfalen die Befunde der 7. Strukturdatenerhebung für 2017 veröffentlicht. Die Ergebnisse informieren über die Situation der OKJA in den Themenbereichen Angebote, Stammbesucher/-innen, Personal und Finanzen.

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein wichtiger Teil der Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen. In den rund 2.200 Einrichtungen im Land finden 195.000 Kinder und Jugendliche Unterstützung und Betreuung durch pädagogische Fachkräfte sowie zahlreiche unterschiedliche Bildungsangebote. Für eine bessere Planung und Praxisentwicklung der örtlichen Jugendhilfe werden die Strukturdaten zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit regelmäßig im Auftrag des Landes erhoben. Nun wurde der aktuelle Bericht für das Jahr 2017 veröffentlicht.

Offene Kinder- und Jugendarbeit untersuchen und verbessern

Kinder- und Jugendminister Joachim Stamp: „Die Offene Kinder- und Jugendarbeit leistet einen wichtigen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Um die Angebote passgenau weiterzuentwickeln, ist es unverzichtbar, die Arbeit regelmäßig und wissenschaftlich fundiert zu untersuchen.“
 
Für den nun vorliegenden Bericht wurden die Strukturdaten (Angebote, Teilnehmer, Personal und Finanzen) der örtlichen Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in öffentlicher und freier Trägerschaft untersucht. Die Erhebung erfolgte durch die Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe sowie die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik.

Positive Entwicklung fortsetzen

Minister Stamp: „Der Bericht zeigt: Die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen hat sich positiv entwickelt – mit hoch qualifiziertem Personal und einem breiten Angebot, das immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen. Mit der Erhöhung der Fördermittel wollen wir die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und die Angebote noch besser an die Bedürfnisse der jungen Menschen anpassen.“
 
Das Land unterstützt die Kommunen bei der Realisierung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit über den Kinder- und Jugendförderplan NRW. Seit 2017 wurden die jährlich zur Verfügung gestellten Landesmittel um 5,7 Millionen Euro auf aktuell 31,4 Millionen Euro erhöht.
 
Der vollständige Ergebnisbericht der 7. Strukturdatenerhebung (PFD, 582 KB) steht auf den Seiten des Ministeriums zur Verfügung.

Quelle: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 29.10.2019

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