Kinder- und Jugendarbeit / Ganztagsbildung

Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wird ausgeweitet

Für mehr Offenheit, Toleranz und Zivilcourage an Nordrhein-Westfalens Schulen hat Schulministerin Sylvia Löhrmann in Wuppertal eine Kooperationsvereinbarung zur Ausweitung des Programms „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unterzeichnet.

Ziel dieser Vereinbarung ist es, weitere Schulen für die Mitwirkung am Programm zu gewinnen – und Schulen, die sich bereits beteiligen, dabei zu unterstützen, dass sie das Projekt systematisch in Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten an ihrer Schule verankern können. Zudem soll die landesweite Koordinierung und Ausgestaltung des Fortbildungsangebots für Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen intensiviert werden. An „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nehmen zurzeit knapp 300 Schulen aus Nordrhein-Westfalen teil.

Kooperationspartner des Schulministeriums sind das DGB-Bildungswerk NRW und die Hauptstelle der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) NRW – Essen. Neben Ministerin Löhrmann unterzeichneten auch Christiane Bainski, Leiterin der Hauptstelle der RAA in Essen, und Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW und des DGB-Bildungswerks NRW, die Vereinbarung.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Alle Schulen in Nordrhein-Westfalen können Mitglied des Netzwerks werden.

Weitere Informationen unter: www.schule-ohne-rassismus.org

Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 12.11.2012

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