Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

Damit die Welt zusammen hält: Kirchliche Jugendverbände positionieren sich zu aktuellen politischen Fragen

Ein Junge ruft durch ein Megaphon
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Mit dem gemeinsamen Sozialwort "…damit die Welt zusammen hält" haben aej und BDKJ Stellung zur sozialen Lage in Deutschland und in der Welt bezogen und positionieren sich im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 zu aktuellen politischen Fragen.

Als Antwort der Jugend auf die Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland im Jahr 2014 legen die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nun ein gemeinsames Sozialwort der Jugend vor.

Damit die Welt zusammen hält

Unter dem Leitgedanken "… damit die Welt zusammen hält" positionieren sich die beiden großen kirchlichen Jugendverbände mit dem Sozialwort im Vorfeld der Bundestagswahl 2017. Sie entwickeln zugleich – vor dem Hintergrund christlicher Werte – visionäre Ideen für die Themenfelder: Teilhabe und Freiheit, Sozialwelt, Eine gemeinsame Welt und die weltweite Friedensordnung, Europa, Umwelt und Nachhaltigkeit, Arbeitswelt, Bildung, Medien und Vielfalt – all das, was unsere Welt zusammen hält.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe beider großer Dachverbände entwickelte die inhaltlichen Grundlagen, die anschließend in einem breit angelegten Konsultationsprozess - online und in Form eines Hearings – von jungen Menschen beraten und qualifiziert wurden. Der so entwickelte Textentwurf war Grundlage für die Diskussion und Beschlussfassung des Papiers bei der ersten ökumenischen Konferenz vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) im Dezember 2016.

Was wünschen sich junge Menschen von der Zukunft

"Wir freuen uns, Ihnen das gemeinsam verabschiedete Papier vorlegen zu können, mit vielen Ideen und vielen Visionen, die aus einer jungen Feder geschrieben sind", freut sich der aej-Vorsitzende Bernd Wildermuth. "Wir legen ein Papier vor, das zusammenträgt, was sich junge Menschen in unserem Land von der Zukunft wünschen und was sie erwarten, damit unsere Welt zusammen hält."

"Damit die Welt zusammen hält, scheint heute eher ein frommer Wunsch oder eine politische Utopie zu sein. Aber es ist der Ansatz, mit dem wir dazu beitragen wollen, unsere Welt ein wenig besser zu machen. Als christliche Jugendverbände mischen wir uns in diesem Sinne in die Gesellschaft ein und handeln danach: bei der Hilfe für Geflüchtete vor Ort, in internationalen Maßnahmen oder mit Forderungen an die Politik.", beschreibt Lisi Maier, die BDKJ-Bundesvorsitzende, die Motivation für die Arbeit am gemeinsamen Sozialwort der Jugend.

Rap-Wettbewerb

Um dem gemeinsamen Sozialwort der Jugend ein besonderes Gehör zu verschaffen, veranstalten aej und BDKJ zusammen mit den konfessionellen Jugendsozialarbeitsverbänden BAG EJSA und BAG KJS außerdem einen Rap-Wettbewerb. Daraus soll ein Song entstehen, der im September veröffentlicht und auf zwei Veranstaltungen in Wittenberg und Berlin präsentiert wird. Alle Infos zum Rap-Wettbewerb unter www.sozialwort.de/rap.

Download und Bestellung

Eine Arbeitshilfe zum Sozialwort unterstützt Kinder- und Jugendgruppen aber auch Schulklassen mit praktischen Beispielen, Gruppenstundenentwürfen und Materialien in ihrer Arbeit zum Thema.

Damit die Forderungen aus dem gemeinsamen Sozialwort der Jugend von möglichst vielen Menschen verstanden und nachvollzogen werden können, sind sie auch in einfacher Sprache (PDF, 3,5 MB) erschienen.

Das Sozialwort kann auch als Broschüre kostenlos bestellt werden, bei:
aej-Geschäftsstelle, Ria Rubow, Telefon 0511 1215-146, E-Mail: ru@DontReadMeaej-online.de oder bei der BDKJ-Bundesstelle, Andreas Schmitz, Telefon 0211 4693-165, E-Mail: aschmitz@DontReadMebdkj.de

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) vom 27.04.2017

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