Kinder- und Jugendarbeit / Gesundheit

BZgA und Deutscher Handballbund setzen Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit fort

Im Rahmen des gestrigen All Star Games verlängerten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutsche Handballbund (DHB) ihre Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit.

Die BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott und der DHB-Präsident Ulrich Strombach unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, in deren Mittelpunkt u. a. auch die Qualifizierung und Unterstützung von Trainer und Trainerinnen steht, die in den Handballvereinen für Kinder und Jugendliche verantwortlich sind.

In Deutschland sind fast 850.000 Menschen Mitglied in einem Handballverein. Davon sind rund 370.000 Mädchen und Jungen bis 18 Jahre. Bei ihrem Sport knüpfen sie wichtige Freundschaften. Sie lernen mit Konflikten sowie Sieg und Niederlage umzugehen und fügen sich in eine Mannschaft ein. All das stärkt eine Persönlichkeit und fördert das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen - ganz im Sinne der BZgA, die sich mit ihrer Initiative „Kinder stark machen“ für Suchtvorbeugung bereits im Kindesalter engagiert.

„Gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung setzen wir auf die Freude am Handballspiel, Teamgeist und Kreativität. Das gilt auch in der Arbeit der Vereine mit Kindern und Jugendlichen. Die Förderung von Lebenskompetenzen durch den Sport kann auch ein wirksamer Schutz gegen die Bedrohung durch Sucht und Drogen sein“, sagt DHB-Präsident Ulrich Strombach.

Vor diesem Hintergrund arbeiten der DHB und die BZgA seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammen. Schon in diesem Jahr wurde ein gemeinsamer Vereinswettbewerb ins Leben gerufen. Über 100 Handballvereine haben sich bereits für den Wettbewerb angemeldet und sammeln bei vier verschiedenen Aufgaben Punkte. Unterstützt werden die Teilnehmer noch bis zum 30.9.2010 mit einem kostenlosen „Kinder stark machen“-Paket. Darin enthalten sind T-Shirts, ein Banner, Handbälle sowie Informationsmaterialien rund um das Thema Suchtvorbeugung im Sportverein. Mitmachen lohnt sich, denn es gibt hochwertige Trikotsätze und ein Vereinsfest zu gewinnen.

„Ich danke Herrn Strombach und dem DHB dafür, dass sie sich seit vielen Jahren sehr engagiert für unsere Initiative „Kinder stark machen“ einsetzen“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. „Besonders freue ich mich, dass der DHB gemeinsam mit uns ein Schulungskonzept entwickelt hat, das Trainer und Trainerinnen bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern unterstützt. Ich wünsche mir, dass die Schulungen von vielen Vereinsvertretern in Anspruch genommen werden.“

Alle Informationen zur Kooperation und zur Teilnahme am Wettbewerb finden sich unter: www.kinderstarkmachen.de

Herausgeber: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

ik

 

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