Herbstferien

BJR koordiniert Sonderferienangebote für Kinder und Jugendliche

Bunte Hände und ein bunter Schriftzug "Ferien"
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Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus koordiniert der Bayerische Jugendring (BJR) wie bereits im Sommer die Angebote für Kinder und Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 1 bis 6 auch für die Herbstferien.

„Nach dem erfolgreichen Sonderprogramm in den Sommerferien und der einzigartigen Zusammenarbeit vieler Akteure der Kinder- und Jugendhilfe freuen wir uns darauf, diese Herausforderung in den Herbstferien anzupacken“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack. „Die Jugendarbeit in Bayern wird ihr Möglichstes geben, um attraktive Ferienangebote für Kinder und Jugendliche zu realisieren.“

Kultusminister Michael Piazolo erklärte: „Das Sonderprogramm in den Sommerferien wurde sehr gut angenommen. Viele Eltern haben von der Ferienbetreuung Gebrauch gemacht und wir haben positive Rückmeldungen bekommen. Deswegen möchte ich auch in den Herbstferien ein Angebot mit aktiver Ferienbetreuung ermöglichen, wieder gemeinsam mit dem BJR als Partner. Denn die Zusammenarbeit mit einem so erfahrenen Akteur im Bereich der Jugendarbeit hat sich bestens bewährt. Für die Eltern ist diese zusätzliche Ferienbetreuung nach den fordernden Wochen im Frühjahr eine Entlastung – und auf die Kinder wartet ein abwechslungsreiches und spannendes Programm mit verschiedenen Aktivitäten.“

Neue Bayernkarte geht online

Für Träger und Eltern steht unter www.bjr.de/ferienportal ab Freitag, den 2. Oktober wieder eine interaktive Bayernkarte zur Verfügung. Interessierte Träger werden dort in den nächsten Tagen ihre Ferienangebote einstellen. Eltern können sich mit der Karte über das Programm in ihrer Region informieren und sich beim jeweiligen Anbieter anmelden. Die verfügbaren Angebote werden bis zu den Herbstferien nach und nach erweitert. Für die Aktivitäten gelten die einschlägigen Hygiene- und Gesundheitsschutzstandards.

Mit dem neuen Sonderprogramm für die Herbstferien wollen die Staatsregierung und der BJR insbesondere alleinerziehende Eltern unterstützen. Nach den Corona-bedingten Schulschließungen und den Sommerferien sind viele auf zusätzliche Freizeitangebote angewiesen, zum Beispiel weil der eigene Jahresurlaub weitgehend aufgebraucht ist.

Erste Bilanz des Sommerprogramms

„In den Sommerferien haben sich viele Akteure der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam und auf allen Ebenen für das Gelingen des Sonderprogramms eingesetzt“, bilanziert Fack. Dies sei nur dank der Flexibilität, der Spontaneität und der Tatkraft vieler einzelner Menschen möglich gewesen. „Für dieses außergewöhnliche Engagement bedanke ich mich bei allen Beteiligten sehr“, sagt der BJR-Präsident. Von den in den Sommerferien gewonnenen Erfahrungen könne man für die neuen Angebote profitieren.

Am Sommer-Sonderprogramm beteiligten sich rund 220 bayerische Träger. Sie stellten insgesamt mehr als 10.000 Plätze für Kinder und Jugendliche in etwa 870 Gruppen bereit. „Das Ziel, den Bedarf während der Sommerferien abzudecken, ist damit erreicht worden“, erklärt Fack. Gleichzeitig hätten sich Jugendverbände, Jugendringe, Kommunale Jugendarbeit und weitere Träger der Jugendhilfe als verlässliche Partner der Politik erwiesen. „Mit dem neuen Sonderprogramm für die Herbstferien werden wir diese Zusammenarbeit vertiefen“, kündigt der BJR-Präsident an.

Quelle: Bayerirscher Jugendring vom 01.10.2020

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