Kinder- und Jugendarbeit

BJR-Hauptausschuss setzt sich für Integration und Menschenfreundlichkeit ein

Sechs farbig angemalte Hände liegen aufeinander und zeigen damit Teamgeist.
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Der Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings (BJR) äußert sich entsetzt über den hohen Zuspruch für rechtspopulistische, demokratie- und menschenfeindliche Positionen, die sich in den Ergebnissen der Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und in der Kommunalwahl in Hessen zeigen.

Die Position im Wortlaut

"Die bayerische Jugendarbeit setzt sich seit vielen Jahren für Integration und gegen Rassismus ein. Wir stehen für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Rassismus, Nationalismus und Rechtsextremismus werden von uns entschieden abgelehnt. Die Beteiligung junger Menschen auf allen Ebenen ist Grundlage und Ausgangspunkt für selbstbestimmtes Handeln. Dabei spielen werteorientierte Bildungsarbeit und das Einüben und Erleben demokratischer Strukturen eine entscheidende Rolle.

Wir fordern die bayerischen Politikerinnen und Politiker auf, in der politischen Debatte und gesellschaftlichen Diskussion allen Formen von Rassismus, Nationalismus und Rechtspopulismus entschieden entgegenzutreten, sich auf die verfassungsmäßigen Grundrechte zu besinnen, sich für Demokratie und die freiheitlich-demokratische Grundordnung stark zu machen und damit für Integration und Menschenfreundlichkeit einzustehen."

Quelle: Bayerischer Jugendring vom 21.03.2016

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