Kinder- und Jugendarbeit / Migration

Berlin stellt Interkulturellen Kalender als kostenlosen Download bereit

Bunte Stecknadeln in einem Kalender
Bild: © Vista / pixelio.de

Der Interkulturelle Kalender, der gerade für 2018 erschienen ist, gibt Auskunft über die Feste und Feiertage unterschiedlicher Kulturen. Herausgeber ist der Berliner Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen sieht den Kalender als wichtige Planungshilfe in der heutigen Einwanderungsgesellschaft.

Neujahr wird 2018 in Berlin außer am 1. Januar mindestens zehn weitere Male gefeiert. Einige Beispiele: Am 15. Februar startet das mehrtägige vietnamesische und chinesische Neujahrsfest. Für Iraner und Afghanen beginnt am 20.März das Jahr 1397. Einen Tag später sind die kurdischen Berlinerinnen und Berliner schon weiter: Sie starten ins Jahr 2630; die Baha’í dagegen ins Jahr 175. Im April folgen die Neujahrsfeste von Thai (2561) und Sikh (319). Weiter geht es im Herbst mit dem Beginn des jüdischen Jahres 5779 am 10. September. Am Tag darauf feiern koptische und äthiopische Christen ihr Neujahr und das islamische Jahr 1440 beginnt.

Unterschiedliche Kulturen und Religionen feiern unterschiedliche Feste

„Das Zusammenleben in einer Großstadt wie Berlin wird entscheidend auch von den Kulturen und Religionen der Einwanderer geprägt. Da ist es für Wirtschaft und Verwaltung oder Schulen unverzichtbar, sich rasch zu orientieren auf welche Tage die Feste und Feiertage von Nachbarn, Kolleginnen, Geschäftspartnern oder Schülerinnen fallen“, so Berlins Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen, der den Interkulturellen Kalender herausgibt. „Er bietet praktische Orientierung bei der Terminplanung, zeigt auf einen Blick, an welchen Tagen beispielsweise ein Geschäftsessen unpassend wäre, wenn dieser Termin mitten in den muslimischen Fastenmonat Ramadan fällt“.

In der Einwanderungsgesellschaft ist der Interkulturelle Kalender als Planungshilfe und rasche Übersicht unverzichtbar geworden, denn auf herkömmlichen Kalendern finden sich diese Termine meist nicht.“

Die Idee stammt von Frau Gertrud Wagemann, die auch das Konzept für den Kalender lieferte und jedes Jahr die Termine recherchiert. Dass dieser Jahreskalender auf lebhaftes Interesse stößt, zeigen Hunderte von Vorbestellungen, die sich rechtzeitig den aktuellen Interkulturellen Kalender sichern wollen.

Bestellung des Kalenders

Den Interkulturellen Kalender 2018 gibt es als DIN-A-3-Poster gegen eine Schutzgebühr von 0,50 € pro Exemplar beim Beauftragten des Senats für Integration und Migration
Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin
Telefon: (030) 9017 2357 oder 9017 2322, Fax: (030) 9017 2320
E-Mail: Integrationsbeauftragter@DontReadMeintmig.berlin.de

Download

Außerdem steht der Kalender auf der Website des Integrationsbeauftragten als Download bereit. Dort gibt es auch eine barrierefreie Vorleseversion des Kalenders. Ebenfalls angeboten wird auf der Internetseite als kostenloser Download eine elektronische Version des Kalenders, der in Outlook, Smartphone oder Tablet eingebunden werden kann.

Quelle: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Integrationsbeauftragter des Berliner Senats vom 27.09.2017

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