Kinder- und Jugendarbeit

Bayerns Familienministerin Müller dankt ehrenamtlichen Jugendleitern

Jugendliche sitzen auf dem Rasen
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Bayerns Familienministerin Emilia Müller hob mit Blick auf den Internationalen Tag der Jugend am 12. August die Wichtigkeit der Jugendarbeit im Freistaat und insbesondere deren Relevanz zur Gestaltung des demografischen Wandels hervor.

"Der Jugendarbeit kommt gerade in Zeiten des demografischen Wandels eine besondere Bedeutung zu. Die Zahl der unter 20-Jährigen wird bis zum Jahr 2032 um 5,4 Prozent abnehmen, während im gleichen Zeitraum die Zahl der über 65-Jährigen um 33,5 Prozent anwachsen wird. Somit geht es auch darum, jungen Menschen in einer immer älter werdenden Gesellschaft auch weiterhin uneingeschränkte Teilhabe in ganz Bayern zu ermöglichen", so die Ministerin und ergänzte: "Mein Dank und meine Anerkennung gilt den vielen ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern in Bayern. Ihr persönliches Engagement und ihre gelebte Solidarität für das Wohl unserer Jugendlichen sind der soziale Kitt unserer Gesellschaft und Ausdruck einer funktionierenden aktiven Zivilgesellschaft."

Gleichzeitig begrüßte die Ministerin das geplante Fachprogramm "Demografie und Partizipation" des Bayerischen Jugendrings (BJR). Es wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung finanziert, in dem für die Jugendarbeit allein in diesem Jahr rund 28 Millionen Euro bereitstehen. Sein Ziel ist es, in Zeiten des demografischen Wandels die Partizipation junger Menschen noch stärker zu fördern und weiter zu stärken.

"Zu einer guten sozialen Infrastruktur und einem attraktiven Wohnumfeld gehören öffentliche Angebote der Jugendarbeit, die Freizeitanregungen, Bildungsmöglichkeiten und Teilhabechancen für Jugendliche vermitteln. Mit Hilfe des neuen Fachprogramms des BJR können die Kommunen ihre Jugendarbeit passgenau fortentwickeln und die Mitwirkungsmöglichkeiten ihrer Jugendlichen gezielt verbessern. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandels", so Müller abschließend. Das Fachprogramm sieht u.a. vor, dass erfolgreiche Beispiele in den einzelnen Regierungsbezirken von Lotsen auch an Akteure außerhalb des Fachprogramms weitergegeben werden, um so zum Nachahmen anzuregen.

Nähere Informationen unter www.bjr.de/themen/demografie.html

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration vom 11.08.2015

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