Kinder- und Jugendarbeit

Bayern: LKS entwickelt sich mit Zertifikat für Qualitätsmanagement zukunftsorientiert weiter

Ein Paar Springerstiefel und ein Morgenstern
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Die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS) hat systematisch ihre qualitätvollen Beratungsleistungen weiterentwickelt und erfolgreich testieren lassen.

Das Beratungsnetzwerk der LKS, deren Träger der Bayerische Jugendring (BJR) ist, ist damit jetzt nach den Standards der kundenorientierten Qualitätstestierung für Beratungsorganisationen (KQB) zertifiziert. „In Bayern ist der BJR als einziger Träger eines solchen Beratungsangebots zertifiziert. Die Anerkennung durch eine unabhängige Testierungsstelle bestätigt die Kundenorientierung und das Qualitätsbewusstsein der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus eindrucksvoll. Wir leisten damit unseren Beitrag zu einem umfassenden Bildungs- und Beratungsangebot gegen Rechtsextremismus in Bayern“, betonte der zweite Präsident des BJR, Michael Voss, bei der Zertifikatsübergabe in Nürnberg.

Im Mittelpunkt: Beratungsangebot im Kampf gegen Rechtsextremismus

„Im Mittelpunkt unseres Angebots steht die Beratung. Sie ist ganz an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet, die Unterstützung im Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit benötigen. Dank der Testierung ist es uns gelungen, die Prozesse und Instrumente unseres Beratungsnetzwerks zu prüfen und systematisch zu verbessern. Damit haben wir auch das Ziel erreicht, die Lage bezüglich rechtsextremistischer Aktivitäten in den einzelnen Regionen Bayerns genau einschätzen zu können“, sagte Nicola Hieke, die Qualitätsmanagementbeauftragte der LKS.

Für die LKS hört der Qualitätsentwicklungsprozess mit der Zertifikatsübergabe jedoch nicht auf: Beim Abschlussworkshop wurden die strategischen Ziele für die nächsten vier Jahre – bis zur nächsten Testierung – definiert. „Das Gutachten und die Diskussion bestätigen uns, dass wir sehr gute Arbeit leisten. Diese Anerkennung freut uns, sie ist aber gleichzeitig auch Motivation, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so LKS-Projektleiter Martin Windisch.

Quelle: Bayerischer Jugendring K.d.ö.R. vom 18.11.2013

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