Ferienfreizeiten in der Pandemie

Bayern blickt auf ein umfangreiches Sonderprogramm in den Sommerferien zurück

Eine Gruppe Kinder und eine erwachsene Person spielen mit einem Fallschirm-Schwungtuch
Bild: Artem Kniaz - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Der Bayerischer Jugendring (BJR) zieht in seiner Pressemitteilung Bilanz zum Sonderprogramm Ferienangebote: Die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit haben eine Vielzahl an Angebote organisiert, Träger stockten kurzfristig auf, Kinder und Jugendliche nahmen in einer Vielzahl an dem umfangreichem Programm teil. 

Zum Ende der Sommerferien zieht der Bayerische Jugendring (BJR) Bilanz: Das Sonderprogramm Ferienangebote war ein großer Erfolg und ein kleiner Kraftakt. „Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Bayern haben ein umfassendes und vielfältiges Programm an Angeboten auf die Beine gestellt – trotz der wegen Corona unsicheren Rahmenbedingungen“, fasst BJR-Präsident Matthias Fack zusammen. „Für die Kinder und Jugendlichen waren die freizeitpädagogischen Maßnahmen genau das Richtige, um wieder rauszukommen und etwas zu erleben.“

Der Bedarf an zusätzlichen Angeboten im Sommer war groß: Viele Träger stockten daher kurz vor Ferienbeginn noch ihre Maßnahmen auf. Am Sommer-Sonderprogramm beteiligten sich über 500 bayerische Träger (2020: rund 220 Träger). Sie stellten rein rechnerisch knapp 18.900 Plätze für Kinder und Jugendliche (2020: mehr als 10.000 Plätze) in rund 1.570 Gruppen (2020: etwa 870 Gruppen) zur Verfügung.

Ferienangebote waren gefragt, erfolgreich und sicher

„Ich möchte den vielen Beteiligten meinen außerordentlichen Dank aussprechen – für die hohe Flexibilität und die immense Tatkraft, mit der sich alle gemeinsam und leidenschaftlich engagiert haben“, so Fack. „Die Jugendarbeit in Bayern hat einmal mehr bewiesen, dass sie ihre Angebote auch unter Pandemie-Bedingungen verantwortungsvoll gestalten kann“, erklärt der BJR-Präsident. „Die Maßnahmen für den Gesundheitsschutz und die Hygienekonzepte haben sich bewährt und gut funktioniert.“ Jugendverbände, Jugendringe, Kommunale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit hätten sich als verlässliche Partner der Politik erwiesen.

Kultusminister Michael Piazolo betont: „Unbeschwerte Stunden mit vielfältigen Erlebnissen im Miteinander mit Gleichaltrigen. Das konnten wir vielen jungen Menschen in den Sommerferien bieten. Ich bin sehr froh, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring in diesem Jahr noch einmal deutlich ausbauen konnten.“

Der BJR koordiniert dieses Jahr im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus erneut ein Sonderprogramm Ferienangebote: Jugendverbände, Jugendringe und andere Träger richten in den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien mit finanzieller Unterstützung der Staatsregierung freizeitpädagogische Maßnahmen aus – zusätzlich zu den bestehenden Ferienprogrammen. Über das BJR-Ferienportal können junge Menschen und ihre Eltern noch Angebote während der Herbstferien suchen und sich direkt bei den jeweiligen Trägern anmelden. Es gibt nach wie vor freie Plätze, die Anzahl an Angeboten wächst laufend. Zum BJR-Ferienportal: www.ferienportal.bayern

Quelle: Bayerischer Jugendring

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