Kinder- und Jugendarbeit

Baden-Württemberg: Regionalkonferenz zu Kinder- und Jugendrechten

Vier Kinder spielen auf dem Spielplatz und haben dabei Spaß.
Bild: © Kathleen Rekowski / Fotolia.com

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden Württemberg findet heute die zweite Regionalkonferenz zur Diskussion kinderrechtlicher Themen, Beteiligungsmöglichkeiten und der Förderung von Vernetzung und Zusammenarbeit regionaler Akteure statt.

Kinderrechte – Herausforderung für Eltern, Gesellschaft und Staat

Gemeinsam mit der Stadt Waiblingen lädt die FamilienForschung Baden Württemberg im Statistischen Landesamt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden Württemberg am 20. April zur zweiten Regionalkonferenz zu Kinder- und Jugendrechten ein. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen im Bürgerzentrum in Waiblingen zusammen, um aktuelle Themen und Praxisbeispiele der Kinderrechte sowie der Kinder- und Jugendbeteiligung zu diskutieren und die Vernetzung und Zusammenarbeit der regionalen Akteure weiter zu fördern.

Nach der Eröffnung der halbtägigen Konferenz durch Andreas Hesky, Oberbürgermeister der Stadt Waiblingen und Erich Stutzer, Leiter der FamilienForschung Baden Württemberg wird Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner von der Freien Universität Berlin den einführenden Fachvortrag "Kinderrechte – Herausforderung für Eltern, Gesellschaft und Staat" halten.

Bei dem daran anschließenden Gespräch beantwortet Sozialministerin Katrin Altpeter Fragen zu den aktuellen Handlungsschwerpunkten der Kinderpolitik der Landesregierung. In den folgenden Fachforen sollen über bestehende Aktivitäten informiert und Impulse für neue Ideen gegeben werden. Kommunen und der Bundesverband des Deutschen Kinderschutzbundes stellen Praxisbeispiele, innovative Projekte und Erfahrungen zur Stärkung und Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte vor.

Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum

Thematische Schwerpunkte sind dabei neben Jugendlichen im öffentlichen Raum, das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Partizipation und Mitgestaltung von Spielräumen und öffentlichen Plätzen sowie der Umgang von Erwachsenen mit der Selbstbestimmung und Würde von Kindern. Abschließend referiert Prof. Dr. Ulrich Deinet von der Fachhochschule Düsseldorf zum Thema "Kinder- und Jugendliche im öffentlichen Raum".

Weitere Informationen

Das Jahr der Kinder- und Jugendrechte, das im Jahr 2014 vor dem Hintergrund des 25-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention in Baden Württemberg veranstaltet wurde, bildete den Anlass die Veranstaltungsreihe der Regionalkonferenzen zu Kinder- und Jugendrechten auf den Weg zu bringen. Mit den Regionalkonferenzen soll auch nach dem Jahr der Kinder- und Jugendrechte erreicht werden, dass die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Baden Württemberg auf der Agenda bleiben, weiter gestärkt und bekannter gemacht werden. Die nächste Regionalkonferenz findet im November 2015 in Mannheim statt.

Hintergrundinformationen

Die FaFo FamilienForschung Baden Württemberg ist eine sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung im Statistischen Landesamt Baden Württemberg mit Arbeitsschwerpunkt Familienwissenschaft und wurde 1982 gegründet. Haupttätigkeitsfeld der FamilienForschung ist neben der empirischen und statistisch fundierten Analyse der Lebenssituation von Familien die Beratung von Entscheidungsträgern bei der Umsetzung empirischer Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Gesellschaftsentwicklung.

Im Rahmen des Kompetenzzentrum Familienfreundliche Kommune bietet die FamilienForschung Baden Württemberg kommunalen Entscheidungsträgern, familienpolitischen Akteuren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern Informations-, Service- und Beratungsleistungen für familienfreundliche Projekte und Maßnahmen. Neben dem Portal www.familienfreundliche-kommune.de, das einen Newsletter mit regelmäßigen aktuellen Meldungen sowie Präsentationen zahlreicher Praxisbeispiele und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, bietet die FamilienForschung auch vor Ort Unterstützung an.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg vom 20.04.2015

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