Kinder- und Jugendarbeit / Coronavirus

Auswirkungen des Coronavirus auf die Internationale Jugendarbeit

Eine junge Frau sitzt auf ihrem Koffer an den Bahngleisen
Bild: © Ralph Maats - Fotolia

Die Unsicherheit im Umgang mit Covid-19 macht auch vor der Internationalen Jugendarbeit nicht Halt. IJAB informiert über aktuelle Entwicklungen, die das Arbeitsfeld betreffen und bietet eine fortlaufend aktualisierte Übersicht der Informationen von Fördergebern der Internationalen Jugendarbeit.

Eine allgemeingültige Aussage, wie mit internationalen Formaten in den nächsten Monaten umzugehen ist, kann nicht getroffen werden, zumal sich die Situation derzeit stündlich ändert. An erster Stelle stehen immer die Gesundheit der Teilnehmenden und eine Verzögerung der Ausbreitung des Coronavirus.

So wird die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch das Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt und soziale Kontakte sollen auf ein Minimum beschränkt werden. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass eine Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr angetreten werden kann, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Wie mit etwaigen Stornokosten oder bereits getätigten Ausgaben bei Absage eines Programms umgegangen wird – ob dies z.B. als höhere Gewalt gewertet wird – hängt letztlich vom Fördergeber ab. Träger sollten in jeden Fall frühzeitig den Fördergeber kontaktieren und nachfragen.

IJAB-Fachprogramme und Veranstaltungen

Alle IJAB-Veranstaltungen bis zum 19.04.2020 sind abgesagt. Teilnehmende, die sich für eine der Veranstaltungen angemeldet haben, werden persönlich informiert. Nach dem 19.04. wird IJAB die Situation neu bewerten und entsprechende Entscheidungen treffen.

Zentrale Trägerkonferenz zur Fortentwicklung der europäischen und internationalen Jugendpolitik und Jugendarbeit

Für den 24. und 25. März 2020 war in der Jugendherberge Köln-Riehl die zentrale Konferenz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für die aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) geförderten Träger der europäischen und internationalen Jugendarbeit geplant. Aufgrund der Entwicklungen in den letzten Tagen hat das BMFSFJ entschieden, die Trägerkonferenz abzusagen und bittet um Verständnis für diese Maßnahme. Über einen ggf. neuen Termin wird frühzeitig unterrichtet. Einzelne Inhalte der Trägerkonferenz sollen voraussichtlich als Webinar angeboten werden. Auch darüber wird das BMFSFJ zeitnah informieren.

Hinweise von Fördergebern zum Coronavirus

Der Original-Artikel auf www.ijab.de wird außerdem fortlaufend aktualisiert und um weitere Links ergänzt.

Der Artikel „Covid-19“ wurde von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. erstveröffentlicht. Wir danken für die freundliche Genehmigung der Übernahme.

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