Kinder- und Jugendarbeit

4000 Pfadfinder rocken Pfingsten

4000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder feierten zusammen beim Konzert mit "Access to Anitor"
Bild: obs/Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg/Chr 4000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder feierten zusammen beim Konzert mit "Access to Anitor"

Rund 4.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder fanden ihren Weg über das Pfingstwochenende ins Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) nach Westernohe.

Dort erlebten sie im größten Pfadfinder-Zeltlager Deutschlands drei Tage lang hautnah, was es bedeutet, Teil der größten Jugendbewegung der Welt zu sein.

Von den sieben-jährigen Wölflingen bis zu den erwachsenen Leiterinnen und Leitern - Pfingsten in Westernohe muss man als Pfadfinderin oder Pfadfinder mindestens einmal erlebt haben. Das größte Pfadfinder-Zeltlager Deutschlands war auch in diesem Jahr ein faszinierendes Erlebnis. Bei sommerlichen Temperaturen kamen nicht nur die Helferinnen und Helfer, sondern auch alle Teilnehmenden beim Aufbauen ordentlich ins Schwitzen.

Ähnlich heiß ging es beim gemeinsamen Kochen und Singen am Lagerfeuer her - oder beim Konzert mit der Band "Access to Anitor", einer Band aus Castrop-Rauxel, die komplett aus DPSG-Mitgliedern besteht, und die mit ihrem Rock-Songs allen Anwesenden einen ganzen Abend lang ordentlich einheizte.

Neben den Teilnehmenden aus Deutschland waren auch Gäste aus der ganzen Welt dabei. So waren Gäste aus Bolivien, Tschechien, Polen, Südafrika und Frankreich Teil der großen Gemeinschaft. "Insbesondere hat es mich gefreut, Gäste aus Bolivien wieder einmal zu begrüßen. Seit 50 Jahren verbindet uns eine enge Partnerschaft, die wir bei einer Fiesta Boliviana ausgelassen feiern konnten", so Dominik Naab, Bundesvorsitzender der DPSG.

Am Sonntagabend zelebrierte Jugendbischof Wiesemann mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie vielen Besuchern den Gottesdienst in der Arena. Er erinnerte dabei daran, dass die DPSG als stärkster katholischer Jugendverband stolz auf sich und seine Leistung sein kann, aber daraus auch eine Verantwortung resultiere. Westernohe als Ort der Begegnung sei im tiefsten Sinne das, was Pfingsten ausmache: Ein Ort, an dem Menschen verschiedenster Nationen und Kulturen zusammenkommen und einander verstehen. Diesen gelebten Frieden sollen Pfadfinderinnen und Pfadfinder nutzen, um die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen, so Bischof Wiesemann.

Anschließend an den Gottesdienst wurde im Zentrum der Arena das große Campfire, ein riesiges Lagerfeuer, entzündet. Viele Gruppen und Besucher zeigten in ihren Vorführungen auf der Bühne, wie vielfältig Pfadfinden sein kann.

Doch nicht nur in Westernohe: Auch in ganz Deutschland waren viele tausende Pfadfinderinnen und Pfadfinder unterwegs und erlebten Gemeinschaft beim Hike, am Lagerfeuer und beim Zelten unter dem Sternenhimmel.

Quelle: Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg vom 09.06.2014

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