Kinder- und Jugendarbeit / Nachhaltigkeit

1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel in Berlin mit über 160 Jugendlichen aus 30 Ländern

Eine junge Frau spült ihre Tasche im Fluss
Bild: © JackF - Fotolia.com

Die internationale Jugendbildungsinitiative youthinkgreen – jugend denkt um.welt veranstaltet vom 10. bis 20. Mai 2013 den 1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel in Berlin.

Jugendliche Teilnehmer im Alter von 15 bis 20 Jahren aus Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern (unter anderem aus Brasilien, China, Indien, Nepal, Russland, USA, Türkei) nehmen an der Veranstaltung unter dem Motto „Jugend und Nachhaltigkeit im Alltag – Globale Lebensweisen hinterfragen, überdenken und neu beleben“ teil. Sie diskutieren ihre unterschiedlichen Lebensweisen, entwickeln gemeinsam Handlungsvorschläge für einen nachhaltigeren Alltag und präsentieren einen Forderungskatalog für eine lebenswerte Zukunft. Der Gipfel wird von der Volkswagen Aktiengesellschaft, der Stiftung Mercator, der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Als Referenten werden unter anderem erwartet der Pionier des nachhaltigen Wirtschaftens, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Polarforscher Arved Fuchs und Schauspieler Hannes Jaenicke. Die Jugendlichen werden mit ihnen und weiteren bedeutenden Referenten das Veranstaltungsthema durch Vorträge, Diskussionen sowie in vielfältigen Workshops erschließen und erarbeiten.

Höhepunkte des 1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfels

Zum Auftakt des Gipfels am 10. Mai werden die jungen Akteure nachhaltiger Entwicklung im ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator am Hackeschen Markt um 19 Uhr empfangen. Für die Stadt Berlin heißt der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Bernd Krömer, die Jugendlichen aus der ganzen Welt willkommen.

Dr. Hans-Gert Pöttering, MdEP, Präsident des Europäischen Parlamentes a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, gibt am 13. Mai den Startschuss zur Konferenz in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Vom 13. bis 15. Mai referieren und diskutieren mit den Jugendlichen unter anderen Prof. Dr. Claudia Kemfert (DIW Berlin), Wolfgang Gründinger (Club of Rome - tt30), Wolfgang Müller-Pietralla (VW-Zukunftsforscher), Andreas Jung (CDU) und Cem Özdemir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Sarah Wiener (Köchin), Jakob von Uexküll (Gründer des Alternativen Nobelpreises).

Ein Highlight ist am 16. Mai von 9.30 bis 18.30 Uhr die öffentliche Aufstellung und die Begrünung des „Tree of Hope“ am Brandenburger Tor. Er ist ein Symbol des Umdenkens, des ökosozialen Wandels und globaler, sozialer Gerechtigkeit hin zu lebenswerten, zukunftsfähigen Lebensweisen für alle. Die
Jugendlichen fordern die Berliner Bürger dazu auf, mit einem Statement Teil des Blätterkranzes zu sein. Begleitet von Musik, Flashmobs und partizipativen Aktionen wird der „Tree of Hope“ zu einer besonderen Stätte des intensiven Gedankenaustausches.

Unter dem Motto „Mut zum Handeln“ präsentieren die Jugendlichen ebenso am 16. Mai um 19.00 Uhr in einer nicht alltäglichen Revue die Geschichte von youthinkgreen und ihre vielfältigen Projektarbeiten im Allianz Forum am Brandenburger Tor. Ursula Heinen-Esser (Parlamentarische Staatssekretärin im BMU, angefragt) wird neben Hannes Jaenicke den Einsatz der Jugendlichen würdigen.

youthinkgreen bildet Jugendliche zu Klimabotschaftern aus

Seit ihrer Gründung Mitte 2008 bildet youthinkgreen – jugend denkt um.welt weltweit Jugendliche zu Klimabotschaftern und Akteuren nachhaltiger Entwicklung aus. Besonders aktive Jugendliche, die sich erfolgreich in lokalen Nachhaltigkeitsprojekten in ihren Heimatländern engagieren, nehmen am 1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel teil. Weitere 30 Jugendliche haben sich über einen offenen Wettbewerb für den Gipfel qualifiziert.

Aktuelle Informationen zum 1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel

Weitere Informationen können dem Programm (PDF-Datei; 1,1 MB) und dem Infoflyer zum Aktionstag am 16. Mai (PDF-Datei; 1,3 MB) entnommen werden.

Quelle: Stiftung Mercator vom 06.05.2013