Hilfen zur Erziehung

Von Care Leavern lernen

Ein junges Mädchen sitzt abgenervt vor einer Betonwand

Wie bewältigen junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in einem Heim, einer Wohngruppe oder Pflegefamilie verbracht haben, den Weg in ein eigenständiges Leben? Dieser Frage widmet sich die Fachtagung "Von Care Leavern lernen" am 17. und 18. September 2015. Es werden noch jungen Menschen aus stationären Hilfen zur Mitwirkung gesucht.

Der SOS Kinderdorf e.V. führt am 17. und 18. September 2015 in Berlin gemeinsam mit der Uni Hildesheim und der IGfH eine Fachtagung durch: "Von Care-Leavern lernen! Übergänge junger Menschen aus stationären Erziehungshilfen". Dabei wirken auch junge Leute aus dem Care Leaver Netzwerk mit.

Neben Fachleuten sollen vor allem junge Menschen zu Wort kommen, die in Wohngruppen oder Kinderdorf- oder Pflegefamilien aufgewachsen sind. Welche Erfahrungen haben sie mit dieser besonderen Lebenssituation nach dem Ende der Erziehungshilfe gemacht? Ziel der Tagung ist es, noch deutlicher auf die Situation nach der Heimerziehung oder dem Leben in einer Pflegefamilie aufmerksam zu machen und die Übergangsbegleitung für Care Leaver zu verbessern. Dazu sollen eben diese jungen Menschen selbst von ihren Erfahrungen berichten.

Junge Menschen, die gerne bei der Fachtagung mitwirken möchten, können sich bei Kristin Teuber (SOS-Kinderdorf e.V.) unter teuber.spi@DontReadMesos-kinderdorf.de , Britta Sievers (Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGfH)) unter britta.sievers@DontReadMeigfh.de oder Severine Thomas (Universität Hildesheim) unter severine.thomas@DontReadMeuni-hildesheim.de melden. Fahrt- und Übernachtungskosten werden übernommen. Für den Abend ist ein Treffen geplant, bei dem die Care Leaver unter sich sein können.

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