HzE-Strategiekarten

Unterstützung für Jugendämter – Tutorials zu Strategiekarten jetzt online

Logo: ein aufgeklappter Karteiordner mit grün-violettem Schriftzug "Strategiekarten. Hilfen zur Erziehung"
Bild: Bertelsmannstiftung

Wie entwickelt sich die Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung sozialräumlich in meiner Kommune? Welche Ursachen liegen der Entwicklung zugrunde? Wie kann ich den Entwicklungen strategisch begegnen und für meinen Weg auch die Entscheider/-innen in Verwaltung und Politik gewinnen?

Veränderte Lebensbedingungen von Kindern und Familien führen zu einer wachsenden Nachfrage nach „Hilfen zur Erziehung“. Eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote, die im achten Sozialgesetzbuch festgelegt sind, soll Kindern und Familien helfen, ihre Probleme zu lösen. Doch welche Hilfe ist die Richtige?

Die Gestaltung der Hilfen zur Erziehung ist insbesondere seit 2011 ein wichtiges Thema in allen kommunalen Debatten. Die stetig steigenden Kosten auf inzwischen 8,6 Milliarden Euro im Jahr (Stand 2018) stellen die fachlichen Akteure vor große Herausforderungen. Neben gesellschaftlichen Veränderungen trägt auch der geschärfte Blick der Öffentlichkeit für Kindeswohlgefährdungen zum Anstieg der Hilfen zur Erziehung bei. Wenngleich viele gemeldete Kindeswohlgefährdungen sich nicht als solche herausstellen, führt der Kontakt mit der Familie häufig dazu, dass Unterstützungsbedarf deutlich wird und Hilfen bereitgestellt werden.

Zwischen den Kommunen selbst zeigen sich große Unterschiede, wieviel Unterstützung von den Familien in Anspruch genommen wird. Der Grund ist zum Teil die sozioökonomische Lage. Aber das erklärt nicht alles.

Um hier Orientierung zu bieten, hat die Bertelsmannstiftung gemeinsam mit dem Institut für Sozialplanung und Organisationsentwicklung die Strategiekarten Hilfen zur Erziehung entwickelt. Sie unterstützen Jugendämter, Angebote evidenzbasiert weiterzuentwickeln, um Familien besser zu unterstützen und kommunale Entscheider strategisch zu beraten.

Die Online-Tutorials zu den Strategiekarten sind jetzt online:

Quelle: Bertelsmann-Stiftung vom 08.07.2021

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