Hilfen zur Erziehung

Teilnehmerinnen für Workshops zur Sekundärprävention nach sexuellen Übergriffen in der Kindheit gesucht

Drei Mädchen sitzen auf Wiese

Im Rahmen eines Forschungsprojekts vom Deutschen Jugendinstitut München und dem Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut Freiburg und Berlin werden sexualpädagogische Workshops durchgeführt. Hierfür werden noch Teilnehmerinnen gesucht.

Ein aktuelles Forschungsprojekt vom Deutschen Jugendinstitut München und dem Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut Freiburg und Berlin befasst sich mit der Prävention erneuter sexueller Viktimisierung (Prozess des Opferwerdens) und soll zu einem besseren Verständnis über relevante Risiken und Schutzprozesse beitragen. Ziel ist, dass betroffene Mädchen bzw. junge Frauen die Möglichkeit haben, trotz schlechter Erfahrungen gute Beziehungen zu führen.

Die sexualpädagogischen Workshops werden in den Regionen München/Bayern, Berlin-Brandenburg und Freiburg/Breisgau durchgeführt. Behandelt werden Themen wie Vertrauen und Eifersucht, Abhängigkeit und Abgrenzung, Wünsche und Ängste, verletzt werden und verletzen, kritische Situationen vermeiden und in nicht vermeidbaren riskanten Situationen handeln und entscheiden können, auf sich aufpassen und sich schützen können.

Die Workshops werden von den Mädchen bzw. jungen Frauen evaluiert. Dazu werden die Mädchen vor und nach dem Workshop befragt. In den Interviews werden unter anderem ihre individuelle Sicht auf die Problematik und ihre Vorstellungen, was helfen kann, erfragt.

Zusätzlich erhält die Einrichtung, in der die befragten Mädchen wohnen, eine kostenlose Fachkräftefortbildung zum Thema Reviktimisierung. Diese Angebote sind Teil eines Forschungsprojekts, das im Rahmen der Förderlinie Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Dazu sucht das Forscherteam zeitnah Mädchen/junge Frauen im Alter von 15 bis 20 Jahren, die in Einrichtungen der Stationären Jugendhilfe untergebracht sind/waren.

Kontakt

Quelle: Deutsches Jugendinstitut e.V.

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