Hilfen zur Erziehung

MV: Übersichtlichere Beratungslandschaft anvisiert

Ein Mädchen telefoniert
Bild: sanja gjenero   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Sozialministerin Birgit Hesse hat sich für eine Neugestaltung der Beratungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern ausgesprochen. Die Ministerin regte an, Beratungsstellen besser miteinander zu verknüpfen und auch über mehr mobile Angebote nachzudenken.

„Es kann nicht sein, dass ein Jugendlicher drei oder vier verschiedene Berater an seiner Seite hat, was ihn mehr verwirrt als voranbringt“, sagte Hesse bei der Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Schwerin am Donnerstag.

„Wir wollen damit kein Geld sparen, die Mittel sollen aber effektiver genutzt werden“, so Hesse. Dem Paritätischen Wohlfahrtsverband komme in einem solchen Diskussionsprozess als Mitglied der Liga der freien Wohlfahrtsverbände eine große Rolle zu.

Auch beim Thema Pflege, das in den kommenden Jahren eine immer größere Bedeutung gewinnen wird, werden Landesregierung und Wohlfahrtsverbände eng kooperieren. „Nicht immer sind die Wohlfahrtsverbände und die Landesregierung in allen Fragen einer Meinung“, sagte die Ministerin. „Wir haben aber immer ein offenes Ohr und sind an einem konstruktiven Diskurs interessiert.“

Die Ministerin machte deutlich, dass die Kompetenz, die der Paritätische Wohlfahrtsverband in den 90 Jahren seines Bestehens entwickelt hat, für jeden politischen Entscheidungsträger hilfreich ist. „Ich bin froh, den Paritätischen Wohlfahrtsverband als verlässlichen Partner und Berater an meiner Seite zu wissen“, so Ministerin Hesse abschließend.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 04.09.2014