Hilfen zur Erziehung / Im Fokus

„Muskepeer, Heimkinder, Careleaver“: Einblicke in das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe

Junger Mann mit Rucksack in der Hand geht Flur entlang
Bild: Death to Stock

Wer weiß schon, wie ein Leben im Heim aussieht? In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt darüber, wie sich Kinder und Jugendliche fühlen, die nicht mehr zu Hause leben können. Noch bis zum 23. Mai macht die Wanderausstellung: „MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER – Einblicke in das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe“ an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena Station.

Insgesamt 17 Jugendliche, die selbst in Heimen und Wohngruppen der Jugendhilfe leben, haben sich über ihre Erfahrungen in Bezug auf ihr Leben in der Heimerziehung ausgetauscht.

Dabei ist eine ganz besondere Ausstellung entstanden, die zahlreiche Einblicke in die Lebenswelt von „Heim“-Jugendlichen ermöglicht. An den insgesamt 19 Stationen wird ganz offen, manchmal frech und auch teils traurig von den Jugendlichen erzählt, was es heißt, im „Heim“ zu leben. Viele Objekte auf Tafeln, in Vitrinen, analog und digital laden zum Nachdenken und zum gemeinsamen Diskutieren ein.

Die Ausstellung wurde durch den Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V. aus Dresden initiiert, der sich für die Rechte von Mädchen, Jungen und deren Familien in Dresden und Umgebung sowie Leipzig und Umgebung einsetzt. Die Beraterinnen und Berater des Vereins informieren Ratsuchende über Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und vermitteln in Konfliktsituationen zwischen Kindern, Jugendlichen und Eltern und dem Jugendamt.

Zu finden ist die Ausstellung an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in der 3. Etage und dem Zwischengeschoß von Haus 5.

Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Diana Düring, Fachbereich Sozialwesen
E-Mail: diana.duering@DontReadMeeah-jena.de

Quelle: Ernst-Abbe-Hochschule Jena vom 19.04.2018

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