Hilfen zur Erziehung

Kriterien für eine „gute“ Heimerziehung – Qualitätsentwicklungsvereinbarungen in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe

Ein Team sitzt an einem Tisch auf dem eine Sprechblase aus Papier liegt, mit kleineren Papier-Kreisen vor den Personen.
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Das Projekt „Gute Heime – Möglichkeiten der Sichtbarmachung der Qualitäten stationärer Hilfen“ der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts verfolgt seit 2016 das Ziel, Qualitätsdimensionen aus Sicht von Fachakteuren wie auch Kindern und Jugendlichen herauszuarbeiten. Die Ergebnisse einer entsprechenden Workshopreihe wurden nun in einem kostenlosen Werkstattbericht veröffentlicht.

Laut Gesetz sollen Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit den Trägern der Einrichtungen in sogenannten Qualitätsentwicklungsvereinbarungen nicht nur über Inhalte, Umfang und Entgelte für die verschiedenen Leistungsangebote beschließen, sondern auch zu Grundsätzen und Maßstäben für die Bewertung der Qualität der Leistungsangebote übereinkommen. Letzteres wird in der Praxis immer noch unzureichend umgesetzt.

Im Rahmen des Projekts „Gute Heime – Möglichkeiten der Sichtbarmachung der Qualitäten stationärer Hilfen“ der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts wurde mit Prof. Dr. Joachim Merchel eine vierteilige Workshop-Reihe veranstaltet. Hier diskutierten Praktikerinnen und Praktiker aus Jugendämtern, Erziehungshilfeträgern sowie aus Verbänden, Ministerien und Landesjugendämtern, wie man Qualitätsmaßstäbe einrichtungsübergreifend weiterentwickeln kann.

„Kriterien für eine ‚gute‘ Heimerziehung“

Die Ergebnisse dieser Workshopreihe wurden nun von in dem Werkstattbericht „Kriterien für eine ‚gute‘ Heimerziehung - Qualitätsentwicklungsvereinbarungen in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe“ zusammengeführt. Zudem wird ein Vorschlag für ein dialogisch ausgerichtetes Verfahren der Qualitätsentwicklung vorgestellt, mit dem der gesetzliche Auftrag der Qualitätsentwicklungsvereinbarungen fachlich gestaltet werden kann.

Download

Der Werkstattbereicht kann auf den Seiten der Bertelsmann Stiftung kostenlos heruntergeladen werden.

Quelle: Bertelsmann Stiftung

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