Hilfen zur Erziehung / Qualifizierung

Fortbildung: Pflegekinder mit Migrationshintergrund

Ein Kind afrikanischer Herkunft schaut zu einigen Möwen am Himmel
Bild: © francovolpato - fotolia.com

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) bietet eine Fortbildungsseminar im September an, in dem Grundkenntnisse des Migrationsrechts vermittelt und Raum für die Entwicklung von Lösungsansätzen für die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie gegeben werden.

Die Arbeit mit Pflegekindern mit Migrationshintergrund stellt die Fachkräfte der Jugendämter vor besondere fachliche und rechtliche Herausforderungen. Die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie und die Akzeptanz durch diese gestalten sich oft nicht einfach, und Kenntnisse des Asyl- und Aufenthaltsrechts werden benötigt um, den Aufenthaltsstatus des Kindes zu klären.

Grundkenntnisse des Migrationsrechts und Lösungsansätze für die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie

In der Fortbildung am 21. - 22.9.2020 sollen daher Grundkenntnisse des Migrationsrechts vermittelt und Raum für die Entwicklung von Lösungsansätzen für die Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie gegeben werden. Daneben liegen neben einer kurzen Einführung zu den allgemeinen Voraussetzungen der Vollzeitpflege weitere Schwerpunkte der Eignungsprüfung, gerade im Hinblick auf eine Unterbringung bei ausländischen Verwandten und der Gewährung des Pflegegelds mit der Besonderheit der möglichen Erhöhung des Erziehungsbeitrags.

Termin: 21. - 22. September 2020
Referetinnen: Susanne Achterfeld/Vanessa Brackmann, DIJuF, Heidelberg

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen zur Fortbildung finden sich in der Ausschreibung auf der Internetseite des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. Dort steht auch ein Online-Anmeldeformular zur Verfügung. 

Anmeldeschluss ist der 24.8.2020

Hinweis: Diese Fortbildung wird als Webinar durchgeführt, sofern Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein sollten. Die Teilnehmer werden hierüber rechtzeitig informiert und haben dann die Möglichkeit am Webinar teilzunehmen oder kostenfrei zu stornieren.

Quelle: Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF)

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