Hilfen zur Erziehung

10. Berliner Suchtgespräch am 27. November 2014

Seitliches Portrait eines Jungen
Bild: Maddox74 / pixabay.com

Der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) widmet das diesjährige Jubiläums-Gespräch im Rahmen der GVS-Kampagne „Elternschaft und Suchterkrankung“ diesem Thema.

Viele Menschen mit einer Suchtproblematik tragen Verantwortung für Kinder. Es wird geschätzt, dass etwa 2,7 Millionen Minderjährige von einer elterlichen Alkoholstörung betroffen sind (Lachner/Wittchen 1997). Rund 60.000 Kinder leben mit Eltern, die illegale Drogen konsumieren. Die Zahl der Kinder, deren Eltern unter nicht-stofflichen Süchten wie Spiel-, Arbeits- oder weiteren Verhaltenssüchten leiden, liegt in einer Grauzone. Allein im Jahr 2011 wurden laut Deutscher Suchthilfestatistik 27.530 Menschen im Suchthilfesystem aufgenommen, die mit mindestens einem Kind im eigenen Haushalt leben.

Wie ist das professionelle Hilfesystem auf die vielfältigen Unterstützungserfordernisse suchtkranker Menschen mit Erziehungsverantwortung und deren Kinder vorbereitet? Welche Rahmenbedingungen gewährleisten eine qualifizierte Hilfe für suchtkranke Familien? Wie können die benötigten Hilfen bereitgestellt werden?

Der GVS lädt Expertinnen und Experten der Sucht-, Jugend- und Erziehungshilfe, Politikerinnen und Politiker sowie Interessierte am 27. November 2014 zu einem fachlichen Austausch ins Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. nach Berlin ein.

Anmeldung

Weitere Informationen gibt es unter www.sucht.org oder direkt beim Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS), Invalidenstr. 29, 10115 Berlin, Tel. 030-83001-500, gvs@DontReadMesucht.org.

Quelle: Gesamtverband für Suchthilfe e.V. vom 24.09.2014