Sozialforschung

NRW: Zahl der erwerbstätigen Mütter gestiegen

eine Brille liegt neben dem Computer auf dem Tisch
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Im Jahr 2012 gingen 61,5 Prozent der nordrhein- westfälischen Mütter einer Erwerbstätigkeit nach. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, ist die Erwerbstätigenquote der Mütter damit gegenüber 2007 um 3,3 Prozentpunkte angestiegen.

Die Erwerbstätigenquote der Frauen ohne minderjährige Kinder lag 2012 bei 62,9 Prozent; verglichen mit dem Jahr 2007 ist dies ein Anstieg von 3,9 Prozentpunkten.
 
Die Erwerbstätigenquote der Mütter steigt mit dem zunehmenden Alter des jüngsten Kindes an: 2012 waren 29,3 Prozent der Mütter mit unter 3-jährigen Kindern erwerbstätig. Ist das jüngste Kind im Kindergartenalter (3 bis unter 6 Jahre), steigt die Erwerbstätigenquote um gut 30 Prozentpunkte (59,9 Prozent).
69,5 Prozent der Mütter mit Kindern im Grundschulalter (6 bis unter 10 Jahre) und etwa drei Viertel der Mütter von Kindern, die eine weiterführende Schule besuchen (10 Jahre und älter), sind erwerbstätig.
 
Die Ergebnisse stammen aus dem Mikrozensus, einer Befragung, die von den Statistikern jährlich bei etwa jedem hundertsten Haushalt durchgeführt wird.
Bei dieser Analyse wurden alle Mütter im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65 Jahre) berücksichtigt, bei denen mindestens ein Kind unter 18 Jahren im Haushalt lebt.
Mütter, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in Mutterschutz, Elternzeit oder Sonderurlaub befanden, wurden im Rahmen dieser Erhebung nicht gezählt.
 
Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/pdf/190_13.pdf

Quelle: IT.NRW