Sozialforschung

DGB-Studie: Arbeitsverhältnisse junger Beschäftigter

Ein junger Mann ist als Auszubildender auf einer Baustelle.
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Prekäre Beschäftigung und niedriger Lohn - so sieht die Job-Realität für viele junge Arbeitnehmer aus. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) veröffentlichte eine Sonderauswertung aus dem DGB-Index "Gute Arbeit" speziell für junge Beschäftigte bis 35 Jahren.

Demnach leiden junge Arbeitnehmer/-innen oft unter befristeten Arbeitsverträgen und geringen Einkommen. Rund jede/r Fünfte hat nur eine befristete Anstellung. Mehr als jede/r dritte ArbeitnehmerIn unter 35 Jahren kommt nicht über einen Monatslohn von 1.500 Euro brutto hinaus; bei 14 Prozent der Unter-35-Jährigen sind es nur bis zu 800 Euro brutto im Monat, so lauten einige der wesentlichen Aussagen der Untersuchung.

Mit Blick auf die Chancengerechtigkeit von jungen Männern und Frauen kritisiert die Gewerkschaftsjugend, dass weibliche Jugendliche mehr als doppelt so oft in Teilzeit oder in Minijobs arbeiten wie männliche. Zudem sind im Bereich "Erziehung und Unterricht, Sozialwesen" atypische Beschäftigungsverhältnisse mit 46 Prozent offenbar weit verbreitet. Die DGB-Umfragezahlen stammen aus dem Jahr 2012.

Weitere Informationen und die Studie

Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund vom 24.11.2014

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