Sozialforschung

120.126 junge Menschen begannen 2013 eine Berufsausbildung in NRW

eine Angestellte sitzt in einem Büro vor ihrem Computer
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Im Berufsbildungsjahr 2013 (Oktober 2012 bis September 2013) wurden in Nordrhein-Westfalen 120.126 Verträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Das waren 3,2 Prozent weniger als im Jahr 2012.

Das Berufsziel der meisten jungen Menschen war Verkäufer/-in (6.615) oder Kaufmann/-frau im Einzelhandel (6.483). Auch die Ausbildungen zum Industriekaufmann/-frau (5.223), Bürokaufmann/-frau (4.485), Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel (3.927), Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (3.927), medizinische/-r Fachangestellte/-r (3.768), Bankkaufmann/-frau (3.111), Industriemechaniker/-in (2.754) und Fachinformatiker/-in (2.733) waren sehr gefragt. 55,6 Prozent der jungen Frauen und 37,0 Prozent der jungen Männer konzentrierten sich auf zehn Ausbildungsberufe. Spitzenreiter waren hier die Berufe Verkäuferin bzw. Kraftfahrzeugmechatroniker.

Der Ausbildungsbereich Industrie und Handel bildete knapp zwei Drittel aller Berufsanfänger aus. Im Handwerk wurde ein Viertel aller Neueinsteiger registriert. Im größten Ausbildungsbereich "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe", sank die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem vorigen Berufsbildungsjahr um 3,0 Prozent auf 74.208, im Handwerk um 3,5 Prozent auf 30.012, in der Landwirtschaft um 5,0 Prozent auf 2.259, bei den Freien Berufen um 3,5 Prozent auf 10.593 und in der Hauswirtschaft um 30,6 Prozent auf 390.

Lediglich im öffentlichen Dienst war ein Anstieg (+4,0 Prozent auf 2.664 Ausbildungsverträge) zu verzeichnen.

Im Berufsbildungsjahr 2013 wurde die Umstrukturierung der Bezirke der Bundesagentur für Arbeit in der Statistik umgesetzt. Daher sind Vorjahresvergleiche auf regionaler Ebene nur bedingt möglich. 

Ergebnisse für NRW-Bezirke der Bundesagentur für Arbeit gibt es unter: www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/pdf/313_13.pdf (96,4 KB)

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 16.12.2013