Achtung Icon

Relaunch - Am 19. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 19. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Kindheitsforschung

Studie: Schon Kinder denken über Schönheits-OPs nach

Eine Barbiepuppe mit Maßband

Kein Gramm Fett, makellose Haut und eine ebenmäßige Nase - immerhin 14 Prozent der 9- bis 14-Jährigen haben schon einmal über eine Schönheits-Operation nachgedacht. Und sie haben genaue Vorstellungen davon, was sie verändern lassen würden, hat das LBS-Kinderbarometer herausgefunden.

Am häufigsten wollen sie Fett entfernen lassen (52 %), danach folgen die Behandlung von Hautunreinheiten (31 %) und die Korrektur der Nase (23 %).

Zwei Prozent der befragten 10.000 Kinder denken oft oder sogar sehr oft an eine Schönheitsoperation, vier Prozent manchmal und acht Prozent selten. Kinder, die sich zu dick fühlen, denken häufiger über eine solche OP nach. Die Rangfolge, welche Körperregionen verändert werden sollten, ist ähnlich wie bei den Erwachsenen: Fettabsaugen, Hautunreinheiten beseitigen, Nasen-, Brüste-, Ohren- und Augenoperationen.

Eine weitere Erkenntnis des LBS-Kinderbarometers: Je schlechter sich die Kinder in der Familie, im Wohnumfeld, in der Schule und im Allgemeinen fühlen, desto eher beschäftigen sie sich mit einer Veränderung ihres Körpers. Friedhelm Güthoff vom Deutschen Kinderschutzbund beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge. "Ich rate Eltern davon ab, ihren minderjährigen Kindern Schönheitsoperationen zu erlauben", so Güthoff. Viel mehr helfe dem Nachwuchs ein stabiles Selbstbewusstsein und die Stärkung des Gefühls "Ich bin okay, so wie ich bin."

Quelle: LBS West vom 24.10.2013