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Kindheitsforschung

Studie: Musikunterricht fördert motorische Hirnareale

Kinder musizieren gemeinsam mit einer Lehrerin
Bild: © Kzenon - Fotolia.com

Musikunterricht im frühen Kindesalter fördert die Entwicklung des Gehirns. Je früher das Training beginnt, desto mehr Verbindungen entstehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde.

Gehirnscans zeigen, dass der Effekt auf die motorische Rinde, von der aus willkürliche Bewegungen gesteuert werden, am größten ist, wenn ein Instrument bereits vor dem siebenten Lebensjahr gelernt wird.

Gehirnstruktur beeinflusst

Untersucht wurden 36 erwachsene Musiker, von denen die Hälfte bereits vor dem siebenten Lebensjahr zu musizieren begonnen hat, während der Rest erst später musikalisch gefördert worden ist. Insgesamt haben die beiden Gruppen aber über den gleichen Zeitraum hinweg Musikerfahrungen gesammelt. Ein Vergleich der motorischen Fähigkeiten hat gezeigt, dass die Versuchsteilnehmer, die schon früher ein Instrument gelernt hatten, über ein präziseres Timing verfügten. Darüber hinaus konnte im Hirnbalken eine Zunahme der weißen Substanz festgestellt werden.

Laut Virginia Penhune, Psychologieprofessorin an der Concordia University (http://concordia.ca), erfordert das Lernen eines Instruments die Koordination zwischen Händen, visuellen sowie auditiven Reizen. Dadurch werde der Reifungsprozess der Verbindungen zwischen den motorischen und sensorischen Regionen des Gehirns beschleunigt. Im Alter zwischen sechs und acht befinden sich die Kinder in einer "sensitiven Phase", während dieser musikalisches Training die motorischen Fähigkeiten und die Gehirnstruktur beeinflusst.

Quelle: pressetext.redaktion