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Kindheitsforschung

Studie: 62 Prozent der Kinder finden, Sie haben genug Rechte

Singende Kinder
Bild: Ortongrou/sxc

Am 20. November ist der Internationale Tag der Kinderrechte. Er erinnert daran, dass viele Kinder auf der Erde um ihre Rechte kämpfen müssen. Und er war für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ELTERN FAMILY der Anlass nachzufragen, wie Kinder bei uns heute ihre Rechte beurteilen.

"Findest du, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland genug Rechte haben, oder gibt es Bereiche, in denen du gerne mehr Rechte hättest?", lautete die genaue Frage, die ELTERN FAMILY knapp 1.000 Mädchen und Jungen zwischen 9 und 19 Jahren stellte (Mehrfachnennungen waren möglich).

Die Antworten: 62 Prozent sagen, dass sie genug Rechte haben. Davon halten 16 Prozent die Einschränkungen für unbedeutend, 9 Prozent finden alles gut, und 4 Prozent fordern sogar mehr Einschränkungen, zum Beispiel ein Alkoholverbot bis 21 Jahre.

38 Prozent fordern mehr Rechte. Sie wünschen sich: länger ausgehen dürfen (11 Prozent), mehr Mitsprache in der Schule (9 Prozent), früher Führerschein; mehr Mitsprache in der Politik (je 8 Prozent), geringere Abhängigkeit von den Eltern (7 Prozent), früher Alkohol und Nikotin konsumieren zu dürfen (5 Prozent), weniger strenge Altersbeschränkungen bei Filmen und Computerspielen (4 Prozent), genauso viele Rechte wie Erwachsene; besseren Schutz vor Mobbing und Gewalt, auch im Internet (je 3 Prozent).

Drei konkrete Stimmen aus der Umfrage: "Natürlich hat jeder Wünsche, was er gerne machen würde, aber wir würden außer Kontrolle geraten", sagt eine 10-Jährige Grundschülerin. Eine 16-Jährige Gesamtschülerin: "Das Recht auf Essen, Bildung usw. sollte gestärkt werden. In vielen sozial schwächeren Familien sind Kinder benachteiligt." Und ein 17-Jähriger Gymnasiast: "Alle Einschränkungen dienen nur unserem eigenen Schutz und wurden nicht aufgestellt, um uns zu ärgern".

Quelle: Gruner+Jahr, ELTERN family vom 18.10.2011

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