Jugendforschung

25 Jahre nach dem Mauerfall: Gemeinschaftsdenken bei ost- und westdeutschen Jugendlichen intakt

Drei junge Erwachsene sitzen zusammen und lachen.
Bild: © Patrizia Tilly - Fotolia.com

Bei jungen Menschen in Ost- und Westdeutschland überwiegt das Gemeinschaftsdenken. Zu diesem Fazit kommt eine Forsa-Umfrage vom Oktober 2014, die von der länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne "Mein Campus. studieren-in-fernost.de" in Auftrag gegeben wurde.

So kann sich etwa knapp die Hälfte der befragten Jugendlichen aus Westdeutschland inzwischen einen Umzug in den Osten der Republik vorstellen. Umgekehrt sind es sogar 74 Prozent. Insbesondere bei westdeutschen Jugendlichen ist die Bereitschaft für einen Ortswechsel stark gestiegen: Im Jahr 2009 hatten sich nur neun Prozent vorstellen können, in den Osten zu ziehen. Demnach hat sich ihre Zahl verfünffacht.

Für die Erhebung wurden rund tausend Menschen zwischen 16 und 39 Jahren befragt. 57 Prozent von ihnen vertraten darüber hinaus die Meinung, dass es in Ost- und Westdeutschland mehr Gemeinsames als Trennendes gibt.

Weitere Informationen: www.studieren-in-fernost.de

Quelle: Studienwahl Newsletter Nr. 23

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