Familienforschung / Europa

Über 5,1 Millionen Neugeborene im Jahr 2014 in der EU

Eine Frau hält ihr Baby hoch und küsst es. Das Baby lacht dabei.
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Im Jahr 2014 gab es in der Europäischen Union (EU) 5,132 Millionen Neugeburten. Die höchste Geburtenzahl verzeichnete nach wie vor Frankreich, vor dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Italien, Spanien und Polen. Frauen sind bei Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt knapp 29 Jahre alt.

Betrachtet man die einzelnen Mitgliedstaaten, waren Erstgebärende in Bulgarien am  jüngsten und in Italien am ältesten.

Auf die gesamte EU bezogen, erhöhte sich die Fruchtbarkeitsziffer von 1,46 im Jahr 2001 auf 1,58 im Jahr 2014. Dabei reichten die Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten im  Jahr  2014 von 1,23 in Portugal bis zu 2,01 in Frankreich.

In den meisten Mitgliedstaaten war die Fruchtbarkeitsziffer im Jahr 2014 höher als im Jahr 2001. Den größten Anstieg registrierten Lettland, die Tschechische Republik, Slowenien, Litauen, Bulgarien und Schweden. Die größten Rückgange gab es hingegen in Zypern, Portugal und Luxemburg.

Eine Gesamtfruchtbarkeitsrate von 2,1 Lebendgeburten pro Frau gilt in Industrieländern als das Reproduktionsniveau, mit anderen Worten die durchschnittliche Zahl der Lebendgeburten pro Frau, die erforderlich ist, damit die Bevölkerungsgröße ohne Zu- und Abwanderung konstant bleibt.

Detaillierte Informationen liefert der Bericht " Fertility statistics" von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Quelle: Eurostat-Pressestelle vom 15.03.2016.