Familienforschung

Lebenssituationen und Wohntrends in Österreich

Mehrstöckiger Wohnkomplex
Bild: bluedesign - fotolia.com

In einer aktuellen Studie widmet sich das Österreichische Institut für Familienforschung den gesellschaftlichen Systemen Wohnen und Familie. Wenn sich die Strukturen von Familie und Lebenslauf ändern, ändern sich auch die Wohnstrukturen. Wie Wohnen und Familie zusammenspielen und welche Trends die Themen aktuell hervorbringen, nimmt das Working Paper vor allem für Österreich aber auch andere Länder in den Blick.

Individualisierte Familienbiografien, Mobilität in der Arbeitswelt, steigende Wohnungsmieten und eine alternde Gesellschaft – Wohnen und Familie sind gesellschaftliche Systeme, die in vielfältiger Weise miteinander interagieren: Wenn sich die Strukturen von Familie und Lebenslauf ändern, ändern sich auch die Wohnstrukturen.

Schnittpunkt zwischen den beiden Themen Wohnen und Familie

Die vorliegende Studie beleuchtet diese Entwicklungen statistisch und benennt außerdem fünf große Trends, die für die österreichische Gegenwartsgesellschaft kennzeichnend sind. Es geht u.a. um die "neue" Sehnsucht nach Nachbarschaft, um "nomadisches Wohnen" in Wohnwagons, um die Wohnbedürfnisse älterer Menschen und flexible Wohngrundrisse für jede Familiensituation. 17 Praxisbeispiele mit Fotos und Interviews geben Einblick in die neuesten Projekte.

Über das Österreichische Institut für Familienforschung

Das Österreichische Institut für Familienforschung an der Universität Wien wird vom Bundesministerium für Familien und Jugend über die Familie & Beruf Management GmbH sowie von den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg unterstützt.

Das Working Paper "Lebenssituationen und Wohntrends in Österreich" (PDF 6,7 MB) herunterladen

Quelle: Österreichisches Institut für Familienforschung an der Universität Wien vom 14.10.2016