Achtung Icon

Relaunch - Am 19. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 19. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Familienforschung

Jedes vierte minderjährige Kind ist ein Einzelkind

Junge an der Hand seiner Mutter

Im Jahr 2014 lebten 26 % der 13,0 Millionen minderjährigen Kinder in Deutschland ohne Geschwister in einem Haushalt. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkindertags am 20. September auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus mit, der größten Haushaltsbefragung in Deutschland.

Knapp die Hälfte der minderjährigen Kinder (47 %) wuchs mit einem weiteren minder- oder volljährigen Geschwisterkind im Haushalt auf. 26 % hatten zwei oder mehr Geschwister.

Insgesamt lebten 2014 in den neuen Ländern 2,3 Millionen minderjährige Kinder, in den alten Ländern waren es 10,7 Millionen. Zu den Kindern zählen leibliche, Stief-, Pflege- und Adoptivkinder.

In Ostdeutschland lebten minderjährige Kinder deutlich häufiger als einziges Kind im Haushalt der Eltern. 2014 waren dort 34 % Einzelkinder, in Westdeutschland waren es hingegen 25 %. 45 % der ostdeutschen Minderjährigen (Westdeutschland: 48 %) wurden mit einem Geschwisterkind groß. Bei 21 % (Westdeutschland: 28 %) waren es zwei oder mehr Geschwister.

In den deutschen Großstädten waren Einzelkinder weiter verbreitet als in kleineren Städten oder Gemeinden. 30 % der minderjährigen Kinder, die in einer Stadt mit mehr als 500 000 Einwohnern lebten, wuchsen 2014 als Einzelkinder auf. In Gemeinden mit weniger als 5 000 Einwohnern waren 24 % der Minderjährigen Einzelkinder.

Im Vergleich zu 1996 erhöhte sich der Anteil der Einzelkinder leicht um zwei Prozentpunkte. In Ostdeutschland (+ 5 Prozentpunkte) war die Zunahme dabei höher als in Westdeutschland (+ 2 Prozentpunkte).

Quelle: Statistisches Bundesamt vom 18.09.2015.