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Familienforschung

Immer mehr junge Eltern fühlen sich überfordert - Prävention durch frühe Hilfen

Junge Paare haben aufgrund der demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen immer weniger Möglichkeiten, im Alltag durch Erfahrungen im Umgang mit Kindern Erziehungs- und Familienkompetenzen zu erwerben - gleichzeitig steigen die Erwartungen und Anforderungen an eine gelingende Elternschaft.

Fulda. „Diese gegensätzliche Entwicklung führt dazu, dass sich junge Eltern immer öfter überfordert fühlen. Verstärkt wird sie durch das Wegbrechen familiärer Unterstützungsstrukturen. Um diese Lücken zu schließen und die Familien zu stützen und zu stärken, müssen Angebote zur Kompetenzvermittlung während der Schwangerschaft und über die Geburt hinaus ausgebaut werden“, erklärte die hessische Familien-Staatssekretärin Petra Müller-Klepper heute in Fulda beim Symposium der Deutschen Familienstiftung, des Frankfurter Zukunftsrates und des Deutschen Hebammen Verbandes.

Die Teilnehmer der Tagung beschäftigten sich mit der Voraussetzung einer gelungenen Partnerschaft der Eltern als Basis für das gute Aufwachsen von Kindern. „Eine gute elterliche Partnerschaft ist die Basis für ein erfolgreiches Familienleben, sie ist aber nicht selbstverständlich. Sie zu stabilisieren ist wirkungsvolle Prävention. Wie eine Paarbeziehung unterstützt werden kann, um sie dauerhaft und in Krisen überlebensfähig zu machen und damit die Entwicklungschancen der Kinder zu optimieren, wird noch nicht ausreichend diskutiert und berücksichtigt“, so die Staatssekretärin. Die Hilfestellungen, die zu einem guten Gelingen beitragen könnten und von Familienbildungsstätten und Beratungsstellen angeboten werden, seien ausbaufähig. Die Angebote wie Geburtsvorbereitungskurse und Eltern-Kind-Gruppen seien gefragt, hätten aber insbesondere Geburt, Nachsorge und die Entwicklung des Kindes im Blick und weniger die Paarbeziehung.

„Starke Eltern bedeuten starke Kinder und eine starke Gesellschaft. Deshalb sind die Familienpolitik und der Kinderschutz Schwerpunktthemen der Hessischen Landesregierung. Mit Projekten wie den Familienhebammen und „Keiner fällt durchs Netz" wird Familien bei der Bewältigung des Alltags konkrete Hilfestellung gegeben“, führte Petra Müller-Klepper aus.

Herausgeber: Ehemals: Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit

 

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