Bildungsforschung / Qualifizierung

Vortragsreihe: Gesellschaft im Wandel – Schule im Wandel?!

Ein Sprecher hält einen Vortrag im Hörsaal vor einem großen Plenum.
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Eine neue Vortragsreihe am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation geht der Frage nach, wie sich gesellschaftliche Veränderungen an Schulen zeigen und wie Lehrkräfte und Schulleitungen damit umgehen können. Aktuell sind zum Beispiel ein Wandel des Familienbildes und eine stärkere politische Polarisierung zu beobachten.

Die öffentlichen Vorträge zum Thema „Gesellschaft im Wandel – Schule im Wandel?!“ von Fachleuten aus der Wissenschaft und der Lehrkräftefortbildung richten sich an pädagogische Fachkräfte, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenfrei, Veranstaltungsort ist Frankfurt am Main.

„Mit Fachwissen wollen wir dazu beitragen, dass Schulen als Ort gesellschaftlichen Wandels wahrgenommen und in ihrer begleitenden Funktion gestärkt werden“, erläutert Prof. Dr. Florian Schmiedek die Zielsetzung. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Frankfurter Forschungszentrums „Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk“ (IDeA), das die Vorträge gemeinsam mit der Hessischen Lehrkräfteakademie und der Goethe-Universität Frankfurt ausrichtet.

Die Vortragsreihe „Gesellschaft im Wandel – Schule im Wandel?!“ im Überblick:

  • 29. Januar 2020: Pluralisierung von Familienformen, Diversität und soziale Ungleichheit – Prof. Dr. Daniela Grunow, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Quantitative Analysen gesellschaftlichen Wandels, Goethe-Universität Frankfurt
  • 12. Februar 2020: Lehrkräfte als Wegbereiter von schulischen und gesellschaftlichen Veränderungen – Prof. Dr. Mareike Kunter, Professorin für Pädagogische Psychologie, Goethe-Universität Frankfurt
  • 27. Februar 2020: Sprachen im Wandel – Prof. Dr. Rosemarie Tracy, Professorin für Anglistische Linguistik, Universität Mannheim
  • 11. März 2020: Der Umgang mit Kontroversität als Grundlage für Demokratiebildung an Schulen – Dr. Bernt Gebauer, Leiter des Projekts „Gewaltprävention und Demokratielernen“, Hessisches Kultusministerium

Die Vortragsreihe schließt mit einer Panel-Diskussion am 1. April 2020, die das Gesamtthema aus vielen Perspektiven beleuchtet. Teilnehmende sind Prof. Dr. Andreas Gold (Goethe-Universität Frankfurt), Frank Holzamer (Hessische Lehrkräfteakademie), Jürgen Kaube (Herausgeber der  FAZ und Autor des Buches „Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?“), Prof. Dr. Dominique Rauch (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg), Martin Spiewak (Wissenschaftsjournalist; Schwerpunkte Bildungspolitik, Wissenschaft und Forschung) und Andrea Zimmermann (Leiterin der Gesamtschule Geistal, Bad Hersfeld). Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Marcus Hasselhorn vom DIPF.

Weitere Informationen

Die Vorträge finden jeweils von 16 bis 18 Uhr am DIPF statt: Campus Westend, Rostocker Str. 6, 60323 Frankfurt am Main. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich mit den Referentinnen und Referenten bei einem kleinen Snack auszutauschen. Für Lehrkräfte ist die Veranstaltung als Fortbildung akkreditiert.

Weiter Informationen zu der Vortragsreihe finden sich auf der Webseite von IDeA.

Über IDeA

Das Forschungszentrum „Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk“ (IDeA) in Frankfurt am Main untersucht Entwicklungs- und Lernprozesse in den ersten zwölf Lebensjahren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Kindern, deren Bildungserfolg aufgrund von bestimmten Risikofaktoren gefährdet ist. An dem Zentrum arbeiten Forscherinnen und Forscher des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, der Goethe-Universität Frankfurt und des Sigmund-Freud-Instituts eng zusammen. Sie verfügen über Fachwissen aus zahlreichen Forschungsfeldern mit Bezug zur Bildung.

Quelle: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation vom 15.01.2020

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