Bildungsforschung / Digitalisierung und Medien

Monitor Digitale Bildung: Was bedeutet die Digitalisierung für den Bildungsbereich?

Symbolhafte Grafik einer digitalen Vernetzung
Bild: Geralt - pixabay.com

Ob Schule, Ausbildungsbetrieb, Berufsschule oder Uni: Digitale Medien können alle nutzen. Doch wie werden sie bislang von Lehrern, Ausbildern und Dozenten eingesetzt? Was sagen Schüler, Azubis und Studenten? Und wie steht es um den digitalen Wandel im Weiterbildungsbereich? Die Bertelsmann Stiftung untersucht diese Themen in ihrem Publikations-Format "Monitor Digitale Bildung".

Digitale Bildung in der Ausbildung

Deutschlands Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe setzen digitale Medien bislang eher verhalten ein. In den didaktischen Konzepten und den Ausbildungsplänen spielen sie eine untergeordnete Rolle. Das zeigt der "Monitor Digitale Bildung in der Ausbildung" der Bertelsmann Stiftung.

Digitale Bildung an Hochschulen

An Deutschlands Hochschulen hingegen sind digitale Medien längst in Studium und Lehre angekommen. Doch Studenten und Dozenten nutzen sie ganz unterschiedlich und stehen gerade innovativen Angeboten nicht immer aufgeschlossen gegenüber, wie der "Monitor Digitale Bildung an Hochschulen" verdeutlicht.

Digital lebenslang lernen

Eines dieser neuen Angebote sind Massive Open Online Course (MOOCs), Online-Lernkurse. Das change Magazin der Bertelsmann Stiftung berichtete über MOOCs und wie sie an Unis im In- und Ausland genutzt werden.

Digitale Bildung an Schulen, Beispiel Estland

Für Schüler können digitale Angebote ganz neue Welten eröffnen. So entwickelte Estland bereits Mitte der 1990er Jahre eine staatliche Strategie für digitales Lernen in der Schule und setzte diese konsequent um – mit großem Erfolg. In Deutschland hingegen fehlt eine solche Strategie bislang. Zeit, das zu ändern. Deshalb rief die Bertelsmann Stiftung 2016 mit anderen Stiftungen das "Forum Bildung Digitalisierung" ins Leben.

Im Herbst diesen Jahres wird der "Monitor Digitale Bildung an Schulen" mit aktuellen Ergebnissen aus Deutschland erscheinen.

Quelle: Bertelsmann Stiftung vom 08.06.2017

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