Bildungsforschung / Migration

Interdisziplinäre Konferenz zu aktuellen Bildungsfragen

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Mit empirischer Bildungsforschung beschäftigt sich eine interdisziplinäre Tagung, die vom 13. bis 15. März an der Universität Heidelberg stattfindet. Unter dem Motto "Durch Bildung gesellschaftliche Herausforderungen meistern" treffen sich mehr als 1.000 Wissenschaftler aus den Bereichen Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie und Ökonomie zur 5. Tagung der Gesellschaft für empirische Bildungsforschung (GEBF).

Im Mittelpunkt der Tagung stehen aktuelle Forschungsergebnisse zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie Migration, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit und Lehrerbildung.

Darüber hinaus werden bislang unveröffentlichte Befunde aus Schulleistungsuntersuchungen und Studien zur Effektivität des Bildungssystems vorgestellt.

An den drei Konferenztagen werden vier national und international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Keynote-Vorträge zu aktuellen Forschungsfragen halten:

So wird Prof. Dr. Manfred Prenzel von der Technischen Universität München in einer Zwischenbilanz der empirischen Bildungsforschung in Deutschland über die Erwartungen an diesen Forschungszweig und dessen Nutzen für die Gesellschaft sprechen. Weitere Themen sind unter anderem die Rolle von Bildung für gesellschaftlichen Wohlstand aus ökonomischer Sicht oder Interventionsprogramme, mit denen Motivation und Leistung effektiv gefördert werden können.

"Heidelberg wird in den nächsten Tagen zum Hot Spot für den Austausch über gesellschaftlich relevante Fragen und die Rolle von Bildung bei deren Beantwortung. Darüber freuen wir uns sehr", erklären die Organisatorinnen Prof. Dr. Birgit Spinath vom Psychologischen Institut und Prof. Dr. Silke Hertel vom Institut für Bildungswissenschaften der Universität Heidelberg.

Kontakt

Tagungskoordination: Sabine Falke
Psychologisches Institut
Telefon: +49 6221 54-7122
E-Mail: gebf2017@DontReadMepsychologie.uni-heidelberg.de

Weitere Informationen unter www.gebf2017.de

Quelle: Universität Heidelberg vom 08.03.2017

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