Benachteiligungen im Fokus

Hackathon #Bildung_ReConnected sammelt Ideen für Bildungsforschung und -praxis

Ein Team sitzt an einem Tisch auf dem eine Sprechblase aus Papier liegt, mit kleineren Papier-Kreisen vor den Personen.
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Ungleichheiten im Bildungssystem sind ein zentraler Gegenstand der Bildungsforschung. Der Hackathon #Bildung_ReConnected bringt Bildungsforschung und -praxis mit der interessierten Öffentlichkeit zusammen, um gemeinsam die Herausforderungen des Bildungssystems anzugehen. Er ist ein zentraler Programmpunkt der digiGEBF21, des digitalen Konferenzjahrs der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF), und findet vom 28. bis 30. Oktober online statt. Alle Interessierten können sich ab sofort anmelden.

Bei dem Hackathon bearbeiten interessierte Personen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen gemeinsam ein bestimmtes Thema. Als Gruppe entwickeln sie Ideen, Vorschläge und Maßnahmen, wie sich Benachteiligungen im Bildungssystem ausgleichen lassen und wie die Forschung dies begleiten und unterstützen kann. Die jeweiligen Themen betreffen spezifische Herausforderungen in den Bereichen Schule für alle, Soziales Lernen, Informationskompetenz, Wissenschaftskommunikation und First Generation Academics (Studierende aus nichtakademischen Elternhäusern).

Das Format des Hackathons entstammt ursprünglich der Startup-Szene, wird aber zunehmend auch im gesellschaftlichen und im wissenschaftlichen Kontext erfolgreich eingesetzt. Thematisch ist es bewusst offen gehalten, um auch neuen, unkonventionellen Ansätzen eine Plattform zu bieten. Alle Interessierten können sich ab sofort für den Hackathon #Bildung_ReConnected anmelden. Die Teilnahme muss nicht an allen drei Veranstaltungstagen erfolgen, es ist auch eine Beteiligung an einzelnen Tagen möglich.

Der Hackathon ist eines der Highlights der digiGEBF21, der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF). Ausgerichtet wird die digiGEBF21 vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Weitere Programmpunkte sind:

  • Tag der Bildungsforschung „Inside Empirische Bildungsforschung“ am 29. Oktober: An diesem virtuellen Tag der offenen Türen stellen sich Institute, an denen empirische Bildungsforschung betrieben wird, einer breiteren Öffentlichkeit vor, darunter das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.
  • Miet an Expert: Für 30 Minuten können Einzelpersonen und Kleingruppen – etwa aus der Politik, den Medien oder der Bildungspraxis – Expert*innen buchen, um mit ihnen über spezielle Themen aus der Erziehungswissenschaft, den Fachdidaktiken, der pädagogischen Psychologie sowie der Bildungsökonomie und der Bildungssoziologie zu sprechen. Die genauen Termine werden individuell vereinbart.

Quelle: Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

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