Bildungsforschung

Die Gretchenfrage – Das Leibniz-Journal mit Themenschwerpunkt "Bildung"

Eine junge Frau sitzt in der Uni-Bibliothek und liest
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Bildung ist die wichtigste Ressource unserer Zeit. Das neue Leibniz-Journal 1/2015 stellt die Gretchenfrage: Wie wollen wir es mit der Bildung halten, damit alle von ihr profitieren?

Bildung ist die wichtigste Ressource unserer Zeit. Sie entscheidet darüber, wie wir unser Leben gestalten können und ist auch für die Gesellschaft von zentraler Bedeutung: Alle profitieren von Investitionen in Kindertagesstätten, Schulen und Universitäten.

Davon, dass Bildung dennoch nicht jedem gleichermaßen zur Verfügung steht, berichtet das neue Leibniz-Journal: Die soziale Herkunft eines Menschen, ein sogenannter Migrationshintergrund oder auch eine Behinderung können den Zugang erheblich erschweren. Bildung muss zudem immer wieder neu erfunden werden, etwa, wenn Fortbildungen fehlende Fachkräfte liefern sollen, neue Technologien wie digitale Schulbücher den Unterricht verändern – oder schlicht das Geld fehlt.
Bildungsforscher widmen sich deshalb aus verschiedensten Perspektiven der Gretchenfrage: Wie kann Lernen für alle gelingen – wie wollen wir es mit der Bildung halten?

Im Themenschwerpunkt sind unter anderem folgende Artikel zu finden:

  • Frühe Bildung hat Potenzial: Marcus Hasselhorn, Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds "Bildungspotenziale", erklärt, wie frühkindliche Bildung gelingen kann. Und dass es dabei mehr braucht als ausreichend Kitaplätze.
  • Eine für alle: Alle Kinder sollen künftig gemeinsam zur Schule gehen. Auch Kinder mit Behinderungen. Ein Streitgespräch über Chancen und Hindernisse von Inklusion.
  • Bildungswerkstatt: Die Hälfte aller Deutschen zwischen 19 und 64 Jahren lernt auch nach dem Abschluss weiter. Doch die Dozenten sind oft unzureichend ausgebildet – und nicht jeder hat die Möglichkeit, sich weiterzubilden.

Das Leibniz-Journal erscheint viermal jährlich. Als PDF und als Blätterversion steht es online zur Verfügung. Die Druckversion kann kostenlos abonniert werden unter abo@DontReadMeleibniz-gemeinschaft.de.

Quelle: Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. vom 30.03.2015

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