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Bildungsforschung

"Bildung beginnt nicht erst mit der Einschulung"

Ein kleines Mädchen sitzt auf dem Schoß ihrer Betreuerin und malt
Bild: © auremar- Fotolia.com

Auf dem Frankfurter Forum 2015 rückten Fachleute die frühe Bildung in den Blickpunkt und stellten der Bildungspraxis neueste Erkenntnisse zur Diagnostik im Vorschulalter vor.

Auf dem Frankfurter Forum 2015 informierten am 12. März wissenschaftliche Expertinnen und Experten rund 200 Fachkräfte aus der Bildungspraxis über die Möglichkeiten und die neuesten Entwicklungen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik im Vorschulalter.

Vor dem Hintergrund gestiegener Anforderungen an die Qualität und die Professionalisierung von Einrichtungen der frühen Bildung haben diese Methoden und Anwendungen deutlich an Bedeutung gewonnen.

"Bildung beginnt nicht erst mit der Einschulung, denn das, was Schulanfängerinnen und -anfänger an Fertigkeiten und Kompetenzen zu diesem Zeitpunkt mitbringen, ist eine wesentliche Bedingung für den späteren Schulerfolg", erläutert Professor Dr. Marcus Hasselhorn, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und einer der Ausrichter des Forums in Frankfurt am Main.

Kern der Veranstaltung auf dem Campus Westend der Goethe-Universität waren mehrere Fachvorträge, die darlegten, wie diagnostische Methoden Informationen über den Entwicklungsstand in verschiedenen schulrelevanten Fertigkeiten liefern können.

Zu den Fertigkeiten gehören beispielsweise das Verständnis für Zahlen und die für den Schriftspracherwerb wichtige sprachklangliche Bewusstheit. Zu wissen, wie weit die Kinder in diesen Bereichen sind, hilft den pädagogischen Fachkräften, sie bereits im Vorschulalter gezielt und individuell zu fördern. Darüber hinaus stellte das Forum einen speziellen Test zum Erkennen von Entwicklungsstörungen bei Kindern zwischen vier und sechs Jahren vor.

Über das Frankfurter Forum
Das jährlich organisierte Frankfurter Forum ist eine Veranstaltung der Herausgeber der Reihen "Hogrefe Schultests / Vorschultests / Förderprogramme" in Kooperation mit dem DIPF, der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) und der Goethe-Lehrerakademie (GLA), einem Teilbereich der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) an der Goethe-Universität Frankfurt. Ziel des Forums ist es, die pädagogische Praxis mit den Möglichkeiten empirischer Forschung vertraut zu machen. Dazu zählen aktuelle Erkenntnisse der Grundlagenforschung und konkrete Diagnosemöglichkeiten, wie standardisierte Testverfahren oder pädagogische und psychologische Verfahren.

Quelle: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung vom 12.03.2015

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