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Bildungsforschung / Flucht und Migration

Ausländische Schüler haben im Durchschnitt schlechtere Schulabschlüsse

Ausländische Schüler weisen nach Angaben der Bundesregierung durchschnittlich schlechtere Schulabschlüsse auf als deutsche und erreichen seltener höhere Abschlüsse. Dies geht aus dem als Unterrichtung durch die Bundesregierung vorgelegten bundesweiten Integrationsprogramm hervor.

Berlin: (hib/STO/BOB) Danach erreichten 40 Prozent der ausländischen Absolventen 2008 einen Hauptschul- und knapp 33 Prozent einen Realschulabschluss sowie 12 Prozent die Fach-/Hochschulreife. Dagegen verließen den Angaben zufolge nur 21 Prozent der deutschen Absolventen die Schule mit einem Hauptschulabschluss, aber 32 Prozent mit der Fach/Hochschulreife.

Auch verfügen laut Unterrichtung nur 1,8 Prozent der Menschen ohne Migrationshintergrund über keinen allgemeinen Schulabschluss, aber 14,2 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei seien die geringeren Bildungserfolge von Jugendlichen mit Migrationshintergrund "primär auf soziale Faktoren und nur sekundär auf migrationsspezifische Faktoren zurückzuführen“, heißt es in der Vorlage weiter. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund lebten "überproportional häufig in Familien in schwierigen sozioökonomischen Verhältnissen, die es Eltern - unabhängig vom Migrationshintergrund - oft erschweren, ihre Kinder in der Schule zu unterstützen“.

Das deutsche Bildungssystem tue "sich schwer damit, dies auszugleichen“.

Mehr Informationen unter: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/032/1703276.pdf

Herausgeber: Deutscher Bundestag