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Bildungsforschung

Anfängerzahlen in den Berufsausbildungen für Sozial- und Gesundheitsberufe steigen

Ordner mit dem Schild Azubis liegt auf dem Computer
Bild: © DOC RABE Media- Fotolia.com

Laut Hessischem Statistischen Landesamt stieg die Auszubildendenzahl in den vollzeitschulischen Berufsausbildungen um elf Prozent, der größte Zuwachs ist in den in den Ausbildungen der Sozial- und Gesundheitsberufe festzustellen.

•    2,3 Prozent weniger Anfänger/-innen in der dualen Berufsausbildung als 2013
•    Anfängerzahlen in studienqualifizierenden Bildungsgängen nahezu unverändert
•    Ein Prozent mehr Jugendliche im Übergangsbereich

Am Anfang des Schuljahres 2014/15 begannen in Hessen rund 111.600 Jugendliche einen der Bildungsgänge, die sich der neunten oder zehnten Jahrgangsstufe der allgemeinbildenden Schulen anschließen. Wie das Hessische Statistische Landesamt aufgrund vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger in diesen Bildungsgängen im Vergleich zum Schuljahr 2013/14 um etwa 1.100 oder ein Prozent. Zu den berücksichtigten Bildungswegen zählen die vollqualifizierenden Berufsausbildungen, die studienqualifizierenden Bildungsgänge und der Übergangsbereich, dessen Ziel es ist, Jugendliche beim Einstieg in eine Berufsausbildung zu unterstützen.

Im Bereich der vollqualifizierenden Berufsausbildungen begannen im Jahr 2014 etwa 51.800 Jugendliche eine betriebliche bzw. schulische Berufsausbildung in Firmen, im öffentlichen Dienst oder an beruflichen Schulen. Während die Zahl der abgeschlossenen Neuverträge im Bereich der dualen Ausbildung um 2,3 Prozent abnahm, stieg die Auszubildendenzahl in den vollzeitschulischen Berufsausbildungen um elf Prozent an. Hier gab es vor allem einen Zuwachs der Anfängerzahlen in den Ausbildungen der Sozial- und Gesundheitsberufe.

Rund 41.800 Anfängerinnen und Anfänger mündeten insgesamt in einen studienqualifizierenden Bildungsgang an den beruflichen bzw. allgemeinbildenden Schulen in Hessen ein. Im Vergleich zum Schuljahr 2013/14 entsprach das einer leichten Zunahme von 0,4 Prozent. Während die Anfängerzahlen in den Oberstufen an allgemeinbildenden Gymnasien sowie in den Fachoberschulen innerhalb eines Jahres leicht zurückgingen, nahmen sie an den beruflichen Gymnasien weiter zu.

Im Bereich der ausbildungs- und berufsvorbereitenden Qualifizierungen (Übergangsbereich) stieg in den schulischen Bildungsgängen erstmals die Anfängerzahl wieder an. Einen Zuwachs verzeichneten die Einjährigen Höheren Berufsfachschulen und die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, zu denen u. a. die Maßnahmen im Rahmen der EIBE (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) zählen. In den anderen schulischen Bildungsgängen des Übergangsbereichs (u. a. zweijährige Berufsfachschulen, kooperatives BGJ) gingen die Anfängerzahlen im Vergleich zum Jahr 2013 zurück. Nach den vorläufigen Ergebnissen mündeten 2014 insgesamt 18.000 Jugendliche in den Übergangsbereich ein; das waren gut 200 oder ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die dargestellten Zahlen sind Ergebnisse aus der integrierten Ausbildungsberichterstattung. Dieses Berichtswesen beschäftigt sich mit dem Verbleib der Jugendlichen, die mit oder ohne Hauptschul- bzw. mit einem Realschulabschluss die Sekundarstufe I der allgemeinbildenden Schulen verlassen. Die Arbeiten dazu werden vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) in Auftrag an das Hessische Statistische Landesamt gegeben. Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Hessen und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 04.03.2015

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