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Qualifizierung / Kinder- und Jugendarbeit

Politische Bildung gegen Rechtsextremismus: Ausbildungsreihe für Multiplikatoren in Schulen, Verbänden und Jugendeinrichtungen

Ein Mann schreit etwas an eine Tafel während eine Gruppe von Personen auf Stühlen ihm zuhört
Bild: rawpixel.com

Die demokratische Handlungsfähigkeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu stärken, ist das Ziel einer Ausbildungsreihe, die die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen (DGB NRW) gestartet hat.

„Gerade in Zeiten großer Veränderungen, Verunsicherungen und Vertrauensverlusten ist es wichtig, rechtsextremistischen Aktivitäten Demokratiekompetenz entgegenzusetzen. Der beste Schutz für unsere Demokratie sind informierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Rechtsextremismus erkennen und ihm entgegentreten können“, sagt Maria Springenberg-Eich, Leiterin der Landeszentrale.

Die Reihe richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Schulen, Verbänden, Jugendeinrichtungen und Initiativen sowie Studierende, die sich haupt- oder ehrenamtlich qualifizieren wollen. Die Schulung informiert über Erscheinungsformen und Strategien der extremen Rechten, rechtsextremistische Einstellungspotenziale und Diskriminierungsformen. Zudem werden Kenntnisse über demokratische Strategien vermittelt. Hier gibt die Ausbildung konkrete Anregungen zur Präventions- und Interventionsarbeit.

Aus der Ruhr-Universität Bochum ist Jan Schedler maßgeblich an der inhaltlichen Konzeption und Programmgestaltung beteiligt. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Sozialwissenschaft. Die Kooperation mit der Landeszentrale und dem DGB besteht seit 2014.

Die Ausbildung began bereits am 10. November 2017 und endet am 03. Dezember 2017. Sie umfasst drei Wochenendseminare. Veranstaltungsort ist das DGB-Jugendbildungszentrum Hattingen.

Weitere Informationen unter: www.politische-bildung.nrw.de

Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.11.2017

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