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Qualifizierung

Hochschulen sprechen sich für internationalen Studiengang für Diakonie und Soziale Arbeit aus

Eine junge Schwarze zeigt auf dem Globus auf Afrika

Für einen gemeinsamen internationalen Studiengang für Diakonie und Soziale Arbeit haben sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Hochschulen aus Afrika, Asien und Deutschland ausgesprochen. Auf Einladung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) waren Ende November Hochschulvertreter nach Kibuye, Ruanda, gekommen, um ein gemeinsames Konzept für den Bachelor of Arts zu entwerfen. Mit dabei war die Rektorin der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann.

„Internationale Diakonie und Soziale Arbeit“

Im Austausch der Hochschulen wurde deutlich, dass sich die gesellschaftlichen Herausforderungen und Themen in der akademischen Ausbildung im Bereich der Diakonie, trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen, ähneln. Der angestrebte Studiengang „Internationale Diakonie und Soziale Arbeit“ (BA) soll helfen, akademische Ausbildungsangebote zur Diakonie in Afrika und Asien auszubauen und die Professionalisierung und Aufwertung des diakonischen Dienstes in den Kirchen zu stärken.

„Als die VEM mit der Idee eines Internationalen BA-Studiengangs zur Diakonie an uns herantrat, war ich durchaus skeptisch“, bekennt Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, „aber nicht zuletzt die produktive Atmosphäre, das hohe Interesse und die bereichernden neuen Blickwinkel der Hochschulen aus Tansania, Indonesien und Ruanda haben mich motiviert und überzeugt, dass ein gemeinsam entwickelter internationaler Studiengang gelingen kann.“

Erwerb interkultureller Kompetenzen

Die Internationalität von Studierenden, Lehrenden und Lernorten eröffnet verschiedene kulturelle Perspektiven, die für Lehre und Praxis der Diakonie einen erheblichen Zugewinn darstellen. „Der Erwerb dieser interkulturellen Kompetenzen ist auch für Studierende aus Deutschland dringend nötig und hochinteressant“, so Prof. Dr. Hilke Bertelsmann, Rektorin der Fachhochschule der Diakonie in Bethel.

„Auch wenn noch viele Fragen offen sind, war das Treffen ein großer Erfolg und wichtiger Schritt“, betont Pfarrer Matthias Börner, Leiter der internationalen Diakonie der VEM. „Ein solches Studienangebot würde nicht nur den dringenden Bedarf der Kirchen in der VEM treffen, es stärkt auch die Entwicklung des Profils des VEM-Bildungszentrums Bielefeld-Bethel als Praxispartner für internationale akademische Ausbildungsprogramme der Diakonie.“

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft e.V. -idw- vom 06.12.2017

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