Qualifizierung / Sozialpolitik

Für eine gute Ausbildung und gute Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern

Füng junge Erwachsene verschiedener Herkunft lachen in die Kamera.
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Im Rahmen eines Besuchs der berufsbildenden Alice-Salomon-Schule in Hannover kam Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey mit Schüler/-innen und Lehrenden ins Gespräch über die Zukunft der Ausbildung und des Berufs. Giffey betonte insbesondere die Notwendigkeit einer Ausbildungsvergütung und des Wegfalls von Schulgeld für angehende Erzieher/-innen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 14. August die Alice-Salomon-Schule in Hannover besucht. Mit Schülerinnen, Schülern und Lehrenden hat sie sich darüber ausgetauscht, wie die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte weiterentwickelt und die Arbeitsbedingungen verbessert werden können.

Bundesfamilienministerin Giffey erklärte: „Ich möchte erfahren, was den künftigen Erzieherinnen und Erziehern wichtig ist und welche Rahmenbedingungen wir schaffen müssen, damit sich mehr Menschen für diesen Beruf entscheiden. Deshalb freue ich mich sehr, hier mit den Auszubildenden ins Gespräch zu kommen: Was wünschen sich die jungen Leute für die Zukunft ihrer Ausbildung und ihres Berufes? Wir brauchen gut ausgebildete und engagierte Fachkräfte in diesem Bereich.“

Es sind Erzieherinnen und Erzieher, die unsere Kinder gemeinsam mit den Eltern gerade in den so wichtigen frühen Jahren begleiten und sie betreuen. Die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in diesem Bereich müssen verbessert werden.

Giffey betonte: „Deshalb brauchen wir eine bessere Bezahlung, eine schulgeldfreie Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher und eine Ausbildungsvergütung. Es kann nicht sein, dass junge Leute, die diesen Beruf ergreifen möchten, für die Ausbildung auch noch bezahlen müssen. Es geht nicht, dass sie sich die Frage stellen müssen, ob sie es sich leisten können, Erzieherin oder Erzieher zu werden. Hier müssen wir dringend ansetzen. Und dafür setze ich mich ein.“

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 14.08.2018

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