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Qualifizierung

Erste Waldpädagogen in Sachsen beenden ihre Fortbildung

Fröhliche Kindergruppe
Bild: © Christian Schwier - Fotolia.com

Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel hat 19 Absolventen des ersten Fortbildungslehrgangs „Staatlich zertifizierte/r Waldpädagogin/Waldpädagoge“ ihre Urkunden überreicht. Die Mitarbeiter der staatlichen Forstverwaltung und die freiberuflich tätigen Waldpädagogen haben im vergangenen Jahr verschiedene Ausbildungsmodule absolviert und im September 2012 die Prüfung abgelegt.

„Sie haben ein umfangreiches Lehrgangsprogramm gemeistert und die Prüfung mit Bravour bestanden“, sagte der Staatssekretär. „Als geprüfte Waldpädagogen können Sie Ihr erworbenes Wissen jetzt in Kindergärten und Schulen weitergeben.“

Die Nachfrage nach waldpädagogischen Veranstaltungen hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. „Vor allem Kinder und Jugendliche wollen wir für die Themen Wald, Forstwirtschaft, Holz und Jagd sensibilisieren“, so Dr. Jaeckel. „Und das auch im Hinblick auf den Klimawandel, der unsere Wälder vor große Herausforderungen stellt. Für die Vermittlung dieses Wissens brauchen wir in Sachsen hervorragend geschulte Fachleute, die unsere neue Fortbildung absolvieren.“

Die Waldpädagogen haben an 20 Fortbildungstagen spezifische forstliche Kenntnisse und pädagogische Qualifikationen erworben, mit denen sie Kindern und Jugendlichen erlebnisorientierte und emotionale Zugänge zum Lebensraum Wald ermöglichen können. In einem fünftägigen Praktikum bei einer Umweltbildungseinrichtung haben die Absolventen ihr neues Wissen in der Praxis angewandt. Bei der Prüfung mussten die Teilnehmer nachweisen, dass sie eine waldpädagogische Veranstaltung vorbereiten und durchführen können.

Hintergrundinformation

Die Bezeichnung „Waldpädagogin/Waldpädagoge“ ist gesetzlich nicht geschützt. Deshalb hatte die Forstchefkonferenz bereits 2005 beschlossen, eine auf waldpädagogischen Standards bundesweit anerkannte Fortbildung zu konzipieren. Kindergärten, Schulen und andere Nutzer von waldpädagogischen Angeboten können anhand des Zertifikats erkennen, ob ein Anbieter die notwendigen fachlichen Voraussetzungen erfüllt. Das Waldpädagogikzertifikat unterliegt bundesweit einheitlichen Anforderungen und wird bisher in 13 Bundesländern anerkannt. In Sachsen ist der Staatsbetrieb Sachsenforst Zulassungs- und Prüfungsstelle, die Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und die staatliche Fortbildungsstätte Reinhardtsgrimma sind Kooperationspartner bei der Umsetzung der Lehrgänge.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft vom 24.10.2012

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